10.000 Euro für Pokémon-Karten! Dieser Deal bei „Bares für Rares“ überrascht alle
Ganz schön viel Geld für bedrucktes Papier: Ein Sammler verkauft in der ZDF-Show zwei Boxen für 10.000 Euro – und es wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Da staunte nicht nur Horst Lichter: In der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ gingen Pokémon-Karten für 10.000 Euro über den Tisch.Foto: Frank W. Hempel, dpa/ZDF (Archiv)
Dass auf Dachböden und Kellern – ob der eigenen oder denen der Eltern – womöglich der ein oder andere Schatz zu finden ist, zeigt sich bei der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ immer wieder.
Wer früher Pokémon-Karten gesammelt hat, sollte nun schnellstens alte Kartons und Aufbewahrungsboxen durchstöbern – denn vielleicht schlummert da ein längst vergessenes Exemplar oder Set, das nun viel Geld einbringen könnte.
Einen solchen Fall gab es neulich bei dem Fernsehformat mit Horst Lichter zu sehen. Hier gingen kürzlich ein paar Karten über den Tisch. Für 10.000 Euro – ganz schön viel Holz für bedrucktes Papier!

Pokémon-Karten bei „Bares für Rares“ – für 10.000 Euro!
Zugegeben: Dass ihr genau diese Karten besitzt, ist eher unwahrscheinlich. Und allein das erklärt den Preis, zumindest teilweise. Es handelte sich um original eingeschweißte Karten-Boxen aus Japan. Sie kamen im Rahmen einer Promo-Aktion der beiden Nintendo-Zugpferde Pokémon und Super Mario auf den Markt.
In diesem Set gibt es Karten, auf denen das bekannteste Pokémon Pikachu die Klempneroutfits seiner springwütigen Kollegen aus dem Pilzkönigreich, Mario und Luigi, trägt. Ein bisschen ulkig vielleicht, aber für Fans beider Nintendo-Serien (wohl) ein Must-Have.
Das Alter vieler anderer Karten und Sets, die mittlerweile schwindelerregende Summen wert sind und als Kapitalanlage gelten, erreichen sie nicht, denn sie stammen aus dem Jahr 2016. Damals hatte der Verkäufer, Monty Schön aus Hannover, sie für 60 Euro pro Box ergattert. Und dennoch boten die Händler bei „Bares für Rares“ für die Produkte – warum?
Pokémon-Karten steigen im Wert – waren 10.000 Euro gar zu wenig?
Laut Experte Sven Deutschmanek seien die Promo-Boxen „etwas ganz Besonderes“. Auch deshalb, weil sie originalversiegelt und sich durch die Aufbewahrung in einem Acryl-Case in Top-Zustand befinden. Würde man die Boxen öffnen, könnten sie wiederum extrem seltene Karten enthalten – die teils noch höhere Preise bei Sammlern erzielen.
Moderator Horst Lichter konnte im ersten Moment kaum glauben, was ihm der Experte erzählte – vor allem, weil eine Box lediglich zwei Karten enthält. Einige Händler zeigten sich deshalb skeptisch und wagten kein eigenes Angebot. Julian Schmitz-Avila schlug schließlich zu: 10.000 Euro für beide Boxen.
Was im ersten Moment viel klingt – schließlich hat Schön seinen eigenen Kaufpreis mehr als vervielfacht –, hätte sogar noch mehr sein können: Über das Online-Portal „Cardmarket“, auf dem Sammelkartenfans weltweit ihre Karten verkaufen, wird teils ein Preis von etwa 9000 Euro aufgerufen – pro Box.








