Mama Wollny haut richtig drauf! Selbstverteidigung mit Silvia

Radheim, Nordrhein-Westfalen — Ein Ausflug, der mehr als nur Bewegung verspricht: Die Frauen der Wollnys und ihre Kinder besuchen heute ein Selbstverteidigungstraining im Kampfkunstcenter Heinsberg.

Silvia Wollny & Harald: Ausgerechnet zum Jahrestag kracht es gewaltig |  InTouch

Die Idee kam von den Töchtern selbst — das mulmige Gefühl, abends im Dunkeln unsicher zu sein, hat sie lange begleitet. Silvana organisiert den Kurs; die Männer sind ausgeladen, die Kinder dürfen mit.

Vor Ort herrscht gespannte Neugier: „Für die Kinder wird’s bestimmt etwas sein“, sagt eine der Mütter, und eine andere ergänzt, dass sie sich schon allein draußen nicht wohlfühle.

Ziel ist klar: Sicherheit gewinnen, ohne Paranoia. „Nicht bei Spiel und Spaß, sondern wirklich nur im Notfall einsetzen“, betont eine Teilnehmerin. Die Trainer erklären gleich zu Beginn die Regeln: Die Techniken dienen der Selbstbehauptung und sollen nur im äußersten Notfall angewendet werden. Grundlage der Übungen ist Wing-Chun-ähnliches Training — simpel, kraftsparend und effektiv.

Das Warm-up wirkt auf die Kinder befreiend: einfache Tritte und Fauststöße gegen Pratzen, das Üben von Schutzhaltungen und Reaktionsübungen.

Dreijährige Hailey bleibt zwar skeptisch, doch die meisten Kinder tauen schnell auf. Sie lernen, auf die Pratze zu achten, Kettenfauststöße im Wechsel auszuführen und bei einem Schwinger zu ducken — alles in spielerisch-ernster Atmosphäre. Die Trainer loben: „Fürs erste Mal macht ihr das perfekt.“ Eltern beobachten stolz, wie ihre Sprösslinge Selbstvertrauen sammeln.

Der Kurs geht über die reine Technik hinaus: Verhaltenstipps für reale Situationen sind genauso Thema. Misstrauen gegenüber Fremden, Abstand halten bei Autos, nicht auf Lockangebote reagieren — all das wird kindgerecht vermittelt.

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„Laut schreien, weglaufen zum nächsten Erwachsenen, Feuer rufen“, sind klare Handlungsanweisungen, die Kindern Sicherheit im Kopf geben. Die Trainer mahnen: niemals dem Auto zu nah kommen, niemals allein ins Fahrzeug steigen — besonders bei dubiosen Geschichten wie „Mama ist im Krankenhaus“.

Nachdem die Kinder ihre Stunde absolviert haben, sind die Frauen an der Reihe. Die Nervosität steigt, doch die Trainer arbeiten strukturiert: Zunächst Distanz schaffen, laut „Stopp“ rufen, dann einfache Abwehrbewegungen — Handflächen ins Gesicht, Treffer gegen empfindliche Bereiche wie Nase oder Schenkel — und, wenn nötig, ein entschlossener Tritt.

Wichtig ist die Kombination aus Stimme, Körperhaltung und gezielten Techniken: Ein klares Signal kann potentielle Angreifer abschrecken, lange bevor es zu einem körperlichen Übergriff kommt.

Die Übungen werden wiederholt, schneller und intensiver, bis die Bewegungsabläufe sitzen. Trainer geben konkrete Hinweise zu Lautstärke und Körperspannung: „

Der Gegner muss sofort merken: Bis hierher.“ Immer wieder heißt es, die Techniken verantwortungsvoll einzusetzen — Selbstschutz, nicht Provokation. Die Stimmung bleibt ernsthaft, aber von kollegialer Wärme getragen: Zwischen den Übungsserien lachen die Frauen, motivieren sich gegenseitig und klatschen Beifall.

Am Ende des Tages ziehen die Wollnys ein positives Fazit: Die Kinder haben Mut bewiesen, die Mütter praktische Werkzeuge für den Ernstfall mitgenommen — und alle ein kleines Stück mehr Vertrauen in ihre eigene Stärke. Mehr noch: Sie gehen mit dem Gefühl nach Hause, im Notfall handeln zu können — selbstbewusst, laut und nicht mehr so verletzlich wie zuvor.

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