Symbol für Männlichkeit“: „Bares für Rares“-Objekt wird gerne im Schlafzimmer benutzt

Männlichkeit, Stärke und Sexualität. Bei „Bares für Rares“ kam am Donnerstag (2. Oktober 2025) ein ganz besonderes Objekt auf den Tisch.

Bei „Bares für Rares“ wurden schon so einige spannende Dinge angeboten. Bei manchen war sofort erkennbar, für was sie gemacht waren, bei anderen wiederum brauchte es die Einschätzung des ZDF-Experten, worum es sich denn handeln könnte.

So auch bei einem kleinen Porzellan-Gefäß, das seine Besitzer lange für einen Aschenbecher gehalten haben. So hatte sich die kleine Schale mit zwei aufgesetzten Käfern lange in der Familie von Claudia und Holger Wentzel aus Selm befunden. Der eigentliche Zweck des Schälchens jedoch war nicht die Ablage von Asche.

Aschenbecher oder nicht Aschenbecher – das ist hier die Frage

„Wenn man genauer hinsieht, sieht man, dass es kein Aschenbecher war“, so „Bares für Rares“-Expertin Bianca Berding. Das könne man gut daran erkennen, dass Zigarren oder gar Zigaretten bei der Ausbuchtung des Schälchens keinen Halt finden würden. Dazu wäre das Unterteil zu niedrig angesetzt, um die Asche in sich zu bewahren.

Dieses Objekt gehört ins Schlafzimmer. Foto: Screenshot ZDF

Stattdessen handelte es sich um etwas ganz anderes, so Berding: „Das ist ein total funktionales, eigentlich Haushaltsobjekt, das wir heute auch noch nutzen.“ Nämlich einen Vide Poche, einen sogenannten Taschenentleerer. „Diese Objekte sind sehr, sehr gerne im Schlafzimmer benutzt worden. Weil, wenn der Herr oder die Dame sich entkleidet hat, dann hat man noch den ein oder anderen Gegenstand, den man nicht verlieren möchte, und der an einem Ort gesammelt werden soll“, erklärt die Sachverständige. Dazu gehörten beispielsweise Manschettenknöpfe oder auch ein Monokel.

„Starkes Symbol für Männlichkeit“

Doch warum nur für einen Mann? Das, so Berding, erkenne man an den Hirschkäfern, die seit jeher ein „starkes Symbol für Männlichkeit“ darstellen würden. Dazu noch für Stärke und Sexualität, da sie rivalisierende Kämpfe ausfechten würden. Doch genug der Biologie – was könnte das Vide Poche der berühmten Manufaktur Rosenthal wert sein?

Etwa die 150 bis 200 Euro, die sich Claudia wünschte? Absolut, so schätzte Bianca Berding den Wert des Schälchens auf 180 bis 230 Euro ein


Doch würden die Händler erkennen, um was es sich handelte? Nein! Denn auch Daniel Meyer hielt das Objekt von Rosenthal für einen Zigarrenhalter. Nach kurzer Erklärung war dann aber das Interesse doch noch geweckt. Und so gingen die Preise schnell in die Höhe. Schlussendlich erreichte man auch die Expertise. So begab es sich, dass Claudia 180 Euro für ihre Schale bekam.

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