Rettungsplan nach der Horror-Rechnung! | Die Wollnys
Stromschock bei den Wollnys: Silvia zieht die Notbremse
Ein Abendessen bei den Wollnys verläuft selten ruhig – doch diesmal ist es kein Familienstreit, der für Wirbel sorgt, sondern der Stromzähler. Nach einer saftigen Nachzahlung von über 6700 Euro ruft Familienoberhaupt Silvia Wollny den „Energiespar-Notstand“ aus. Noch bevor die Familie die Gabel hebt, präsentiert Mama Silvia ihren „Wollny-Stromsparplan“.

„Licht aus beim Verlassen des Zimmers“, „keine Geräte mehr auf Standby“ und „Waschmaschine nur noch voll laufen lassen“ – die Regeln sind klar, streng und für manche im Haushalt fast militärisch. Spätestens um 22:30 Uhr soll überall Ruhe einkehren. „Ab da ist Schlafmodus für alle“, erklärt Silvia mit Nachdruck. „Hier zieht jeder an einem Strang – oder ich wandere aus!“
Die Kinder reagieren mit gemischten Gefühlen. „Ich verstehe ja, dass Mama sparen will“, sagt Tochter Estefania, „aber das ist schon krass. Nur noch eine Waschmaschine, kein Trockner und gemeinsames Fernsehen dreimal pro Woche? Das ist echt übertrieben.“
Doch Silvia bleibt hart. Als abends um kurz vor elf im Obergeschoss noch Licht brennt, marschiert sie persönlich zur Kontrolle. „Ich will wissen, ob ich mich auf euch verlassen kann“, sagt sie, während sie die Sicherung umlegt – sehr zum Entsetzen ihrer Kinder, die gerade noch ihre Wecker stellen wollten. „Mach bitte den Strom wieder an!“, fleht eine Tochter. Silvia bleibt unbeeindruckt: „Dann stell das Handy auf Flugmodus – das spart auch!“
Am nächsten Tag geht die Energiesparoffensive weiter. Der heißgeliebte Kaffee aus der Crema-Maschine ist gestrichen, stattdessen kommt die alte Camping-Kaffeemaschine zum Einsatz. „Wenn selbst ich auf Filterkaffee umsteige, merken die Kinder: Es ist ernst“, sagt Silvia mit einem Schmunzeln.

Doch der Familienfrieden hält nicht lange. Als Silvia von einem Einkauf zurückkommt, steht sie fassungslos im Flur: Überall brennt Licht, die Spülmaschine läuft halbvoll, die Waschmaschine ebenso. „Hier ist niemand, und alles frisst Strom!“, schimpft sie. Die Stimmung kippt, als sie kurzerhand auch noch die elektrischen Zahnbürsten einkassiert. „Ich übertreibe nicht – sonst kapieren sie’s nie!“
Trotz des Familienchaos zeigt Silvias Härte Wirkung. Zehn Tage nach Einführung des Stromsparplans wird Bilanz gezogen: Der tägliche Verbrauch ist von 68 auf 53 Kilowattstunden gesunken. Das bedeutet eine Ersparnis von rund 4,50 Euro pro Tag – hochgerechnet über ein Jahr wären das über 1600 Euro.
Beim abendlichen Familientreffen verkündet Silvia stolz: „Seht ihr? Wenn sich alle dran halten, funktioniert es!“ Selbst die Kinder müssen zugeben, dass Mama recht hatte. Und vielleicht, so scheint es, hat die Sparqueen von Ratheim damit nicht nur Strom, sondern auch ein Stück Familienzusammenhalt gewonnen – zumindest bis zur nächsten Stromrechnung.








