Dior Brosche bei „Bares für Rares“ Händler pulverisiert die Expertise
Bares für Rares: Dior-Brosche entfacht Bieterfieber – Luxusstück sorgt für Überraschung im Händlerraum
Wenn bei Bares für Rares große Namen auf edles Design treffen, ist Spannung garantiert. So auch in der Sendung vom 29. September 2025, als Valentina Breer gemeinsam mit ihrer Mutter Ruth das ZDF-Walzwerk betrat. Im Gepäck hatten sie ein kleines, aber feines Schmuckstück, das sofort für Aufsehen sorgte – eine Brosche aus dem Hause Dior.
Die Geschichte hinter dem Objekt klang zunächst unspektakulär. Ruth Breer, Inhaberin eines Reisebüros aus München, hatte die Brosche Anfang der 2000er-Jahre von einer Mitarbeiterin zum Geburtstag geschenkt bekommen. „Ich fand sie immer schön, aber sie war einfach nicht mein Stil“, erklärte sie offen. Statt getragen zu werden, verschwand das edle Stück in einer Schmuckschatulle – bis jetzt.

Schon beim ersten Blick erkannte Expertin Wendela Horz, dass hier mehr als nur Modeschmuck auf dem Tisch lag. „Das ist die volle, geballte Wucht weiblicher Kraft!“, schwärmte sie. Die Brosche, gestaltet wie ein opulenter Blumenstrauß, war besetzt mit rötlich schimmernden Glassteinen, die im Licht in allen Facetten funkelten. Zwar bestand das Grundmaterial nicht aus echtem Gold, doch Verarbeitung und Design waren von hoher Qualität.
Horz datierte das Stück in die 1970er-Jahre und ordnete es klar den damaligen Kollektionen Christian Diors zu – eine Ära, in der der französische Modegigant verspielte Eleganz und feminine Opulenz vereinte. „Der Zustand ist hervorragend, und Dior-Schmuck hat heute eine treue Sammlergemeinde“, erklärte sie begeistert. Ihre Schätzung: 150 bis 200 Euro – deutlich über dem Wunschpreis der Verkäuferin, die lediglich 80 Euro erwartete.
Doch was dann folgte, übertraf alle Erwartungen. Kaum betrat das Mutter-Tochter-Duo den Händlerraum, entfachte die Dior-Brosche ein wahres Bietergefecht. Die goldfarbenen Blüten und das unverkennbare Dior-Flair zogen sofort die Aufmerksamkeit der Händler auf sich.
Julian Schmitz-Avila war als Erster hin und weg. „Das ist schon ein Statement-Stück – Dior eben!“, bemerkte er und eröffnete mit einem mutigen Gebot. Schnell stiegen auch seine Kolleginnen und Kollegen ein, und die Gebote kletterten weit über die Expertise hinaus. Schließlich sicherte sich Schmitz-Avila die Brosche für 250 Euro – ein Preis, der sowohl Wunsch als auch Schätzung übertraf.
Mit einem Augenzwinkern bewies der Händler aus Bad Breisig zudem, dass Luxusmarken längst nicht mehr an Geschlechtergrenzen gebunden sind. Er steckte sich die Brosche kurzerhand ans Revers seiner Jacke und lachte: „Sogar unisex tragbar – Dior geht immer!“
Für Ruth und Valentina Breer war der Verkauf ein voller Erfolg. Aus einem ungetragenen Geschenk wurde ein kleines Vermögen – und eine schöne Erinnerung an einen aufregenden Tag im Walzwerk.
Diese Episode zeigte einmal mehr, dass bei Bares für Rares nicht nur Expertise zählt, sondern auch das gewisse Etwas: große Namen, stilvolles Design und eine Prise Emotion. Denn manchmal entscheidet nicht der Goldgehalt über den Wert eines Stücks, sondern die Geschichte, die es erzählt – und die Faszination, die es auslöst.








