Silvia ist hilflos angesichts der Taten ihrer Tochter. Was passiert bei den Wollnys?
Stefania Wolny: „Unkaputtbar“ – Das Wohnzimmerkonzert, das alles veränderte

Im März 2020 stand für Stefania Wolny eigentlich alles auf Start. Die junge Sängerin hatte ihren neuen Song „Unkaputtbar“ im Studio eingesungen und konnte es kaum erwarten, ihn endlich live zu präsentieren. Doch dann kam die Corona-Pandemie – und mit ihr der Stillstand. Auftritte wurden abgesagt, Konzerte verschoben. Stefania, damals gerade 18 Jahre alt, war am Boden zerstört. Ihr Traum von der Musik schien zum Stillstand gekommen.
Doch wie so oft bei den Wollnys kam die rettende Idee aus der Familie. Warum nicht ein Konzert im eigenen Wohnzimmer veranstalten? Gesagt, getan – Stefania bereitete sich auf ihren großen Online-Auftritt vor. Das Mikrofon war aufgebaut, das Handy bereit für den Livestream auf Instagram. Minuten vor dem Start war die Nervosität greifbar. „Mein Puls ist, glaube ich, gerade auf 800“, gesteht sie lachend. „Ich hoffe einfach, dass nichts schiefgeht – sonst fang ich an zu heulen.“
Dann zählt die Familie den Countdown runter – und Stefania tritt ins Wohnzimmerlicht. Ihr erstes Lied widmet sie ihrer Mutter: „Mama, was wär ich ohne dich?“ Eine rührende Ballade, die ihr Publikum mitten ins Herz trifft. Auch Silvia Wollny ist zu Tränen gerührt: „Für mich bist du meine Andrea Jürgens“, sagt sie stolz.
Zwischen den Songs bedankt sich Stefania bei ihrer Familie: „Alles, was ihr hier seht, haben sie aufgebaut. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Auftritt heute gar nicht möglich.“
Nach einigen emotionalen Stücken folgt der große Moment: die Premiere ihres neuen Songs „Unkaputtbar“. Keine große Bühne, keine Scheinwerfer – nur Stefania, ihre Musik und rund 3000 Zuschauer live auf Instagram.
„Dieser Song bedeutet mir unglaublich viel“, erklärt sie. „Er soll Mut machen – egal, ob es um Liebe, Familie oder das Leben geht. Man darf sich nie unterkriegen lassen. Nichts kann einen kaputt machen.“

Mit Zeilen wie „Ich will so sein, als wär ich unkaputtbar“ singt sie sich die Zweifel der vergangenen Monate von der Seele.
Am Ende jubelt nicht nur die Familie – auch online ist die Resonanz überwältigend. „Über 3000 Menschen haben zugeschaut“, staunt Silvia. „Und das, wo du vor ein paar Tagen noch dachtest, du gibst die Musik auf!“
Stefania lächelt erschöpft, aber glücklich. „Ich hab heute wieder gemerkt, wie sehr ich die Bühne brauche. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Ich werde auf jeden Fall weitermachen.“
So wurde aus einem Moment der Unsicherheit ein musikalisches Comeback – mitten im Wollny-Wohnzimmer. Und Stefania Wolny bewies einmal mehr, dass sie ihrem Songtitel alle Ehre macht: Unkaputtbar.








