Jubel bei „Bares für Rares“: „Großartig, so was hatten wir noch nie“

300 Jahre alt, voller Rätsel und am Ende ein echter Hingucker! Dieses Objekt bringt „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter zum Staunen.

Bei „Bares für Rares“ gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Doch diesmal hat selbst Horst Lichter (63) große Augen gemacht. Denn Sonja und Martin aus Südtirol schleppten einen „Prügel“ ins Pulheimer Walzwerk, bei dem erst mal niemand wusste: Was zum Teufel ist das eigentlich?

Der „Holzstab“, wie ihn die Besitzer nennen, stammt aus Familienbesitz. Geerbt vom Vater und seit Jahren ein Rätsel. „Wir wissen gar nichts darüber“, gesteht das Paar.

„Bares für Rares“-Objekt sorgt für Staunen

Horst Lichter, wie immer neugierig: „Wat is dat?“ Experte Colmar Schulte-Goltz (52) macht es spannend. Erst mal schwärmt er: „Ungewöhnlich“, „toll“ und „sehr spannend“. Verzierungen, Ornamente, sogar altdeutscher Text und die Jahreszahl 1740 zieren das mysteriöse Stück. „Könnte heute keiner mehr erfinden“, so der Experte.

Und dann kommt die Auflösung: Es handelt sich um einen Peitschen-Stock, knapp 300 Jahre alt! Damit wurden einst auf Volksfesten in der Grenzregion zwischen Bayern und Österreich symbolisch die Wintergeister vertrieben. Ein echtes Kult-Objekt. Nur das Hanfseil am Ende fehlt. Die Besitzer hoffen auf 1.200 Euro.

Foto: ZDF/Screenshot

Der Experte legt sogar noch eine Schippe drauf und taxiert auf 1.500 bis 1.800 Euro. Horst Lichter jubelt: „Großartig, so was hatten wir noch nie da in zehn Jahren ‚Bares für Rares‘!“ Doch im Händlerraum ist die Euphorie erst mal vorbei. Händler Julian Schmitz-Avila (38) startet frech mit 80 Euro. Kollegen grinsen, die Stimmung ist eher mau.

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