Mit 23 Jahren brach ESTEFANIA WOLLNY ihr Schweigen und gestand, dass er die Liebe ihres Lebens war.
Stefania Wollny: Vom Schmerz zur Stärke – und zurück ins Glück

„Sehr happy“, sagt Stefania Wollny strahlend. „Es läuft alles wirklich super. Ich habe so tolle Künstler hier. Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können.“ Wenn man sie heute so sieht – selbstbewusst, ausgeglichen, voller Energie – vergisst man schnell, welchen Weg sie hinter sich hat.
Nach Krankenhausaufenthalten, Tränen und einer zerbrochenen Liebe steht Stefania Wollny mit 23 Jahren dort, wo sie immer hinwollte: mitten im Leben. Sie hat gelernt, auf ihr Herz zu hören – in der Musik und in der Liebe.
Geboren 2002 in Heinsberg, wuchs Stefania im Rampenlicht auf. Kameras, Interviews, Schlagzeilen – all das war für sie Alltag. Doch während viele an diesem Druck zerbrechen würden, machte Stefania etwas Eigenes daraus: Sie fand ihre Stimme – im wahrsten Sinne des Wortes. Musik wurde ihr Zufluchtsort, ihr Tagebuch, ihre Sprache.
2023 veröffentlichte sie ihr erstes Album 21 – eine Sammlung ehrlicher, persönlicher Songs zwischen Pop und modernem Schlager. Keine aufgesetzte TV-Fassade, sondern echte Emotion. „Ich singe nicht, um zu gefallen. Ich singe, weil ich muss“, sagt sie.
Doch hinter dem Glanz stand auch Schmerz. Eine Hirnhautentzündung brachte Stefania vor einigen Jahren an ihre Grenzen. Wochenlang lag sie im Krankenhaus, kämpfte mit Erschöpfung, Gewichtsverlust und Selbstzweifeln. „Ich musste lernen, Geduld mit mir zu haben“, erzählt sie. Der Weg zurück war schwer – körperlich und seelisch. Aber genau dort begann ihr inneres Wachstum.
Offen sprach sie später über die Folgen ihrer Krankheit, über den Druck der Öffentlichkeit und die Angst, nie wieder ganz sie selbst zu sein. „Ich habe gelernt, mich zu lieben, auch wenn mein Körper nicht perfekt ist.“ Ein Satz, so schlicht und doch so kraftvoll – und sinnbildlich für ihren neuen Lebensabschnitt.

Und dann kam die Liebe. Zuerst mit Ali, einem Mann, den sie während eines Türkei-Urlaubs kennenlernte. Zwei Jahre hielt sie die Beziehung geheim, wollte sicher sein, dass es echt war. Doch die Distanz machte es schwer. Im Sommer 2025 bestätigte Stefania das Aus: „Keine Dramatik, keine Schuld. Nur zwei Menschen, die unterschiedliche Wege gehen.“
Statt sich zurückzuziehen, fand sie Trost in der Musik – und schließlich neues Glück. In einem Fitnessstudio lernte sie Lukas kennen, einen bodenständigen Autoberater, drei Jahre älter. Kein Promi, kein Lautsprecher – einfach ein Mann, der fragte: „Wie geht es dir heute?“ Aus dieser schlichten Begegnung wurde etwas Echtes.
Lukas gibt ihr Ruhe. „Bei ihm muss ich nichts erklären. Ich darf einfach sein“, sagt sie. Und tatsächlich: Stefania wirkt angekommen – nicht in der Welt der Blitzlichter, sondern in einer, die Platz für Pausen lässt.
Heute steht sie für all das, was ihre Fans an ihr lieben: Stärke, Ehrlichkeit, Herz. Stefania hat verstanden, dass Glück nicht von anderen abhängt, sondern davon, in sich selbst Frieden zu finden. „Glück entsteht nicht, wenn dich jemand komplett macht“, sagt sie, „sondern wenn du erkennst, dass du längst vollständig bist.“
Ein Satz, der bleibt – leise, ehrlich und voller Hoffnung.








