Mysteriöser Goldring bei „Bares für Rares“ – Knallhart Urteil im Händlerraum

In der ZDF-Kultshow „Bares für Rares“ gehören edle Schmuckstücke so selbstverständlich dazu wie der Ball zum Fußball. Es gibt kaum eine Episode, ohne dass Ringe, Uhren oder Colliers den Weg auf den Expertentisch finden.

Bares für Rares: Das sind die Händler

Regelmäßig sorgen sie dabei für echte Sensationen. So wechseln die edlen Objekten teils für horrende Summen den Besitzer. Doch nicht immer läuft alles nach Plan. Manchmal nehmen die Geschichten einen ganz anderen Verlauf.

In der „Bares für Rares“-Ausgabe vom 25. August 2025 hat das Münchener Ehepaar Eleonora D’Incecco und Paul Enders einen pompösen 585er-Goldring aus den 1980er- oder 1990er-Jahre , ein Erbstück ihrer Oma, mitgebracht. Nach einer zufriedenstellenden Expertise erleben sie im Händlerraum ein echtes Desaster…

„Bares für Rares“: Exotischer Goldring soll für einen Geldregen sorgen

Über den goldenen Ring wissen die beiden Tierärzte kaum etwas. Doch Expertin Heide Rezepa-Zabel bringt Licht ins Dunkel: „Ich denke, dass es sich hierbei um 14-karätiges Gold handelt. Es kann sein, dass eine leichte Feinvergoldung darauf gekommen ist. Er ist nicht gestempelt.“

Ein Hinweis darauf, dass er möglicherweise in einem Land gefertigt wurde, in dem 585er-Gold nicht als Gold galt – etwa in Fernost oder Italien.

Sein genaue Herkunft bleibt ungewiss. Der Cluster-Ring ist mit bunten Farbsteinen und Brillanten besetzt, vermutlich Synthesen. Kleine Gebrauchsspuren sind vorhanden.

Doch welche Summe soll schlussendlich im Händlerraum erzielt werden? Eleonora und Paul möchten 1.000 Euro mit nach München nehmen.

Das ist Bares für Rares

Heide Rezepa-Zabel schätzt den Wert realistisch auf 800 bis 1.000 Euro. Es deutet alles auf einen vielversprechenden Nachmittag im Pulheimer Walzwerk hin.

Im Händlerraum folgt die große Ernüchterung

Im Händlerraum nimmt ihn Wolfgang Pauritsch genau unter die Lupe: „Es ist eine Farborgie mit roten, blauen und grünen Steinen.

Ich glaube, dass es synthetische Steine sind. Wenn das echte wären, wäre der ganze Ringaufbau viel edler und hochwertiger. Es ist ein guter Ring, aber nicht das Beste“, lautet sein deutliches Urteil. Dennoch herrscht viel Unklarheit.

Am Gefallen und Kaufinteresse ändert das nichts: Doch die Händler bieten sehr vorsichtig und riskieren keine Mondpreise. Am Ende bietet Julian Schmitz-Avila 600 Euro. Doch dem Ehepaar ist das zu wenig, sie halten an ihren gewünschten 1.000 Euro fest.

Schnell wird klar: Es kommt zu keinem Deal. Ohne den erhofften Geldregen geht es nun etwas ernüchtert zurück nach München. Wolfgang Pauritsch erklärt am Ende: „Es ist ein wirklich schöner Ring. Doch er gibt diesen Wert einfach nicht her. Synthesen zu verkaufen ist wirklich schwer.“

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