„Bares für Rares“ Stars machen gemeinsame Sache Preis explodiert in kürzester Zeit
Bares für Rares: Unscheinbares Schachspiel wird zum spektakulären Designkunstwerk – Händlerstück sorgt für Furore
Ein Schachspiel sorgt bei Bares für Rares nur selten für Aufsehen. Doch dieses Exemplar sprengte jede Erwartung. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Brettspiel wirkte, entpuppte sich als außergewöhnliches Unikat – eingebettet in eine monumentale Pyramidenkonstruktion, die handwerklich ebenso beeindruckte wie rätselhaft blieb.
In der ZDF-Sondersendung „Händlerstücke“ vom 23. November 2025 rückte dieses besondere Objekt erneut in den Fokus und schrieb seine ganz eigene Erfolgsgeschichte innerhalb der beliebten Trödelshow.

Ein Kauf, der fast unglaublich wirkt
Händler Wolfgang Paur hatte das kuriose Schachspiel zuvor für nur 400 Euro erworben – ein Preis, der im Rückblick fast absurd niedrig erscheint. Denn die gigantische Holzpyramide war ein handgefertigtes Einzelstück, vermutlich ein Gesellen- oder Meisterstück, das viel handwerkliches Können erkennen ließ.
Doch so beeindruckend der Aufbau war, so trist wirkte er optisch. Grau, farblos, unscheinbar. Für Wolfgang stand schnell fest:
„Dieses Stück hat Potenzial – aber nur mit einem radikalen Makeover.“
Die Idee: Memphis-Style – mutig, schrill, ikonisch
Die zündende Idee kam aus dem eigenen Händlerkreis: Jan Zízek schlug vor, die Pyramide komplett im legendären Memphis-Style der 1980er Jahre neu zu gestalten. Dieser Stil steht für schrille Farben, geometrische Formen, gewagte Muster und ein selbstbewusstes Spiel mit Kunst und Kitsch.
Ein Stil, der polarisiert – aber Kultstatus besitzt. Perfekt für ein Objekt, das Aufmerksamkeit sucht.
Gemeinsam mit Lackierermeister Tauland machten sich Wolfgang und Jan ans Werk. Sie schleiften, spachtelten, lackierten, folierten und setzten schließlich jedes Element neu zusammen.
Aus Holz wird Pop-Art – ein Unikat entsteht
Das Ergebnis war ein echtes Statement-Piece:
eine knallige, moderne, mutige Popart-Pyramide, die das ursprüngliche Schachspiel in ein Designobjekt verwandelte, das sofort ins Auge fällt und viel über Kreativität, Handwerk und Mut erzählt.
Wolfgang war selbst überwältigt, als er das fertige Werk sah:
„Ich bin begeistert, muss ich ehrlich sagen. Das hätte ich am Anfang nie gedacht.“
Doch der Umbau hatte seinen Preis.
Wolfgang rechnete offen vor:
-
400 € Einkaufspreis
-
1000 € für Material, Arbeitsstunden, Lackierung, Design und Folie
Gesamt: 1400 € Investitionskosten
Eine stolze Summe – aber auch eine Investition in ein Objekt, das so kein zweites Mal existiert.
Der große Schritt: 3000 € Verkaufspreis
Jetzt setzt Wolfgang auf den ultimativen Coup.
Er bietet die neu gestaltete Pyramide für 3000 Euro an – eine Verdopplung der Kosten, aber angesichts der Qualität und des hohen Aufwands durchaus realistisch.
Ob sich ein Käufer findet, bleibt abzuwarten. Doch die Chancen stehen gut: Bei Sammlern und Designliebhabern wächst die Nachfrage nach außergewöhnlichen Einzelstücken, die Kunst, Handwerk und Mut vereinen.
Ein Bares-für-Rares-Moment, der bleibt
Das Schachspiel zeigt eindrucksvoll, dass Trödel nicht nur restauriert, sondern visionär verwandelt werden kann.
Aus einer vergessenen Holzpyramide wurde ein Designobjekt, das genauso gut in einer Galerie stehen könnte.
Genau solche Geschichten machen den Zauber von Bares für Rares aus:
Mut, Kreativität – und der Blick dafür, was in einem scheinbar unscheinbaren Objekt steckt.








