Sensation bei „Bares für Rares“: Vorsicht, Spoiler! Dachboden-Fund bringt Mega-Summe – DAS ist der Grund
Spannender Fall bei „Bares für Rares“: Ein Gemälde vom Dachboden eines alten Hauses bringt zwei Frauen aus Brandenburg einen echten Geldsegen.

Selten passieren bei „Bares für Rares“ Geschichten, die sich wie ein echter Traum anfühlen – doch in der neuesten Folge der Trödel-Show, die die Zuschauer am Dienstag zu sehen bekommen, wird einer dieser wirklich besonderen Fälle gezeigt. Dieses Mal zu Gast: Zwei Damen, die ein altes Haus übernahmen, auf dem verstaubten Dachboden ein altes Gemälde entdeckten. Den Weg ins Studio von „Bares für Rares“ sollten sie nicht bereuen: Nachdem schon die Expertise alle Vermutungen sprengt, legen dann die Händler nochmal eins drauf
Gemälde bei „Bares für Rares“ unter dem Hammer: DAS macht das Bild so besonders
Joana und Annett Paulick aus der Lausitz kommen mit dem besonderen Gemälde ins Studio von „Bares für Rares“. Die beiden Frauen sind verheiratet, übernahmen das Haus von Annetts Großeltern. Auf dem Dachboden entdeckten sie das Bild, das den Markusdom in Venedig zeigt. „Wir schauen frontal auf den Dom, rechts davon sieht man den Dogenpalast“, erklärt Kunst-Expertin Friederike Werner bei „Bares für Rares“.
Sie bewundert vor allem die Detailverliebtheit des Bildes. Jede Figur habe eigene Details, einen eigenen Ausdruck. „Und die Figuren sehen uns ja auch an“, sagt sie. Im Vordergrund sei etwa ein kleiner Junge in einem orangenen Hemd zu sehen. „Er kommt und als bettelndes Kind entgegen – wir haben einen ganz starken Realismus in dem Bild.“ Weiter hinten: Ein Mann, der sich umdreht, über die Schulter blickt – als habe man ihn beim Namen gerufen. Das Gemälde steckt voller einzelner Porträts der Menschen, die hier abgebildet sind. „Es ist sehr lebendig, der Betrachter ist vollkommen eingebunden“, sagt Friederike Werner
Gemalt worden sei es von einem relativ unbekannten Künstler aus Berlin – Alfred Schwarz lebte von 1867 bis 1951, malte im Verlauf seiner Karriere etwa die damalige Prominenz. Das Bild sei für das Alter gut erhalten, die Leinwand sei nur an einigen Stellen schon etwas löchrig. „Ich würde es reinigen und die Leinwand verstärken – auf der Rückseite sieht man, dass sie teilweise schon etwas dünn ist“, erklärt Friederike Werner.
Expertise schlägt den Wunschpreis, doch im Händlerraum von „Bares für Rares“ passiert das Wunder
Bleibt nur eine Frage offen: Was wollen die Verkäuferinnen dafür haben? Zwischen 1500 und 2000 Euro hätten sie sich vorgestellt, sagt Annett Paulick. Ein hoher Preis – ist er gerechtfertigt? „Venedig geht immer“, sagt Friederike Werner. „Ich bin sicher, dass dieses Bild Interessenten finden wird.“ Ihre Schätzung liegt deshalb sogar noch etwas höher: 2000 bis 2500 Euro setzt sie für das Gemälde an.
Schnell geht es in den Händlerraum – die bange Frage: Werden auch die „Bares für Rares“-Händler so viel für das Gemälde zahlen? Zumindest sind sie sofort angetan – auch aufgrund der Tatsache, dass eine so schöne und vielseitige Alltagsszene zu sehen ist. Julian Schmitz-Avila legt deshalb mit einem Gebot von 1000 Euro den Startpunkt recht hoch – doch damit ist der Kampf um das Gemälde erst eröffnet. Schnell geht es auf 1500, dann 1800 Euro rauf.








