Der Moment des Abschieds. Silvias nimmt von allen mit herzzerreißender Stimme Lebewohl.

Aufbruch ins Ungewisse – Silvia Wollny startet in ihr größtes Abenteuer

Auswanderung abgebrochen: Silvia Wollny hat schon neue Pläne!

 

Es ist ein Morgen voller Abschiedstränen in Ratheim. Für Silvia Wollny beginnt heute ein Kapitel, das selbst für die erprobte Familienmanagerin Neuland bedeutet: Die 56-Jährige bricht nach Thailand auf, um bei der TV-Show Kampf der Realitystars anzutreten. Fünf Wochen fernab ihrer Großfamilie – ein Zeitraum, der sich für die Wollnys wie eine Ewigkeit anfühlt.

Am frühen Vormittag begleitet Harald seine Partnerin zum Flughafen nach Frankfurt. Schon bevor der Wagen startet, macht sich die übliche Wollny-Gefühlsmischung breit: Trennungsschmerz, Stolz und eine ordentliche Portion Chaos. Die Kinder drücken und winken, manche versuchen tapfer zu lächeln, während anderen schon die Tränen über die Wangen laufen. Silvia versucht zu beruhigen – doch ihre Stimme verrät, wie schwer ihr dieser Abschied fällt.

Harald versucht derweil, die Stimmung zu heben. „Die Mama rockt das“, sagt er, und man merkt: Der Satz gilt nicht nur Silvia, sondern auch denen, die zu Hause bleiben müssen. Denn ohne das Familienoberhaupt wird der turbulente Alltag der Wollnys eine Herausforderung. Loredana und die anderen Mädchen sind zerrissen zwischen Wehmut und Humor. „Eigentlich wollten wir Party machen, wenn Oma weg ist“, sagen sie, „aber uns ist gar nicht danach.“ Und doch schmieden sie bereits heimlich Pläne für die große Willkommensfeier.

Silvia wiederum bleibt realistisch – und verletzlich. Noch im Auto spricht sie aus, was ihr durch den Kopf geht: die Sorge, ob am Flughafen alles klappt, ob sie die lange Reise meistert, ob sie den Moment des Heimwehs übersteht, der unweigerlich kommen wird. Harald hält ihre Hand, beruhigt sie und achtet gleichzeitig darauf, dass alle Unterlagen, Pässe und Tests im Rucksack sind. Ein vertrautes Bild: Sie sorgt für die Familie, er sorgt für sie.

Silvia Wollny: Brutale Abrechnung mit Calantha: "Du hast die Kleine im  Stich gelassen"

Nach dreieinhalb Stunden Fahrt erreichen sie Frankfurt. Für die letzte gemeinsame Nacht checken die beiden in einem Hotel ein. Eine kleine Wohlfühloase, weit weg vom Trubel der Großfamilie – und ein seltener Moment zu zweit. Silvia bewundert die Suite, macht Witze über die Kaffeemaschine und genießt die Ruhe. Gleichzeitig spürt man: Der Abschied sitzt ihr schwer im Nacken. „Ich werde dich vermissen“, sagt sie leise. Und plötzlich gehen die Rollen ineinander über: Aus der taffen Familienchefin wird eine Frau, die zum ersten Mal seit Jahren länger allein unterwegs sein wird.

Am nächsten Morgen schafft sie kaum einen Bissen beim Frühstück. Die Nervosität sitzt tief, und der Blick auf die Uhr macht klar: Der Moment des endgültigen Abschieds ist da. Um ein erneutes Tränenmeer zu vermeiden, schickt sie den Kindern eine Sprachnachricht statt anzurufen. „Passt auf euch auf. Ich liebe euch“, sagt sie – kurz, bestimmt, und hörbar bewegt.

Dann nimmt Harald sie ein letztes Mal in den Arm. Der Koffer rollt, die Schritte werden schneller. Noch ein letzter Blick zurück – und Silvia Wolny startet in ein Abenteuer, das sie verändern wird. Ihre Familie bleibt zurück, voller Sorge, voller Hoffnung – und mit einem Versprechen: Wenn die Oma wiederkommt, wird gefeiert. Richtig groß.

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