Massenscheidung bei „Hochzeit auf den ersten Blick“?

Die Idylle in Tirol hielt nur kurz.

Eigentlich sollten die Herzensstage in den Bergen der entscheidende Wendepunkt sein – die Chance, zarte Bande zu festigen und aus Fremden ein echtes Ehepaar werden zu lassen. Doch statt romantischer Annäherung droht bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ für gleich mehrere Paare der komplette Beziehungskollaps. Während sich bei manch anderen Teilnehmenden die Gefühle zaghaft vertiefen, stehen vier Ehen unmittelbar vor dem Aus. Kommunikation, Nähe, Erwartungen – an allen Fronten kracht es.

Premiere bei "Hochzeit auf den ersten Blick": Zwei Männer trauen sich |  WEB.DE

Besonders deutlich zeigt sich das bei Marco und seiner Frau. Emotional verstehen sich die beiden hervorragend, sie lachen, reden, vertrauen sich. Doch ein Faktor lässt sich nicht wegdiskutieren: die fehlende körperliche Anziehung. So sehr er sich bemüht – Marco spürt sie nicht. Wachsende Nähe auf seelischer Ebene genügt ihm nicht, um den Schritt in eine echte Partnerschaft zu wagen.

Auch bei Michelle und Marlon ist die Zukunft mindestens ungewiss. Sie ringt sichtbar damit, Nähe zuzulassen, während er sich nach echter Zweisamkeit sehnt. Eine Achtsamkeitsübung bringt die beiden zwar für einen Moment in tieferen Kontakt – „eine besondere Erfahrung“, wie Marlon sagt –, doch die zentrale Frage bleibt: Reicht das für eine Ehe? Michelle spricht es offen aus: „Es fühlt sich im Moment nicht nach einer Ehe an, die hält.“ Marlon sieht es ähnlich. Ihre Bedürfnisse seien zu verschieden, sagt er, und dennoch wollen beide sicher sein, bevor sie aufgeben. Hoffnung und Zweifel liegen dicht nebeneinander.

Ein Blick in die Vorschau sorgt zusätzlich für Gesprächsstoff: Offenbar haben Michelle und Marlon sich bereits vor der Sendung getroffen. Der Verdacht auf einen Regelverstoß scheint sich zu erhärten. Ob diese Enthüllung den beiden hilft oder endgültig alles zerbrechen lässt, bleibt offen.

Heftig und feige": Hochzeit auf den ersten Blick-Fans rechnen nach  negativen Äußerungen mit Braut Julia ab

Auch Julia und Julian kämpfen – jedoch leiser, aber nicht minder dramatisch. Trotz verschiedener Paarübungen, mit denen Matching-Experte Markus Ernst Julian mehr innere Stärke aufzeigen will, fehlt Julia das Gefühl von Sicherheit. Genau diese Stabilität hätte sie jedoch gebraucht. Emotional steckt sie fest: Julian sei ein guter Mensch, aber kein Mann, den sie sich an ihrer Seite vorstellen könne – eine Erkenntnis, die sie, wie sie zugibt, bereits nach dem Ja-Wort hatte. Fans kritisieren sie dafür heftig. Ein ehrliches Gespräch mit dem Experten bringt wenig Klarheit. Julian wirkt ausgelaugt, Julia entschlossen. Für sie geht es nicht um Kleinigkeiten – der Kern passe einfach nicht.

Am dramatischsten jedoch eskaliert es bei Frank und Marin. Was als romantische TV-Hochzeit begann, endet im Tränenmeer. Frank fühlt sich komplett ausgeschlossen, bricht in der Gruppentherapie weinend zusammen und beklagt, keinen Platz im Leben seiner Frau zu haben. Die Sitzung muss abgebrochen werden. Marin wiederum fühlt sich von ihm bedrängt und überfordert. Sie brauche Zeit, während er sofort starke Nähe suche – ein unvereinbarer Gegensatz. Schließlich zieht Frank die Notbremse: „Ich kann das nicht mehr.“ Er packt seine Sachen. Die Ehe ist beendet.

Beim letzten gemeinsamen Abendessen der Paare kehrt zwar kurz Harmonie ein, doch unter der Oberfläche brodelt es weiter. Jede Verbindung trägt ihr eigenes Päckchen. Jetzt entscheidet sich, welche dieser TV-Ehen überhaupt eine Chance hat – und welche nur ein kurzer Traum geblieben ist.

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