Klavier: „Bares für Rares“-Erbstück findet keinen Liebhaber

Ein altes Tafelklavier sucht in der beliebten Show „Bares für Rares“ ein neues Zuhause. Doch letztendlich geht der Verkäufer leer aus.

Pulheim – Yannik Miesseler hatte Großes vor, als er eine Freundin bei der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ unterstützen wollte. Im Gepäck hatte er ein wertvolles Familienerbstück: ein Tafelklavier, das ihn mit seiner besonders emotionalen Geschichte berührte.

"Bares für Rares" - In der Mittwochssendung von "Bares für Rares" musste Horst Lichter seine Expertin erst mal zurückpfeifen, die sich vor lauter Flipper-Begeisterung kaum losreißen konnte. Doch trotz ihrer Leidenschaft fiel die Schätzung deutlich niedriger aus als erhofft - und im Händlerraum wartete auf den Verkäufer leider schon die nächste Enttäuschung ...
Ein altes Tafelklavier sucht in der beliebten Show „Bares für Rares“ ein neues Zuhause. Doch letztendlich geht der Verkäufer leer aus. © ZDF

Als Kind sitzend auf dem Schoß ihres Großvaters, hatte die Freundin, die das Instrument schweren Herzens abgeben wollte, darauf ihre ersten Töne gespielt. Nun zwang Platzmangel die werdende Mutter, sich von dem Klavier zu trennen. Doch Yannik hatte nicht mit dem ernüchternden Ergebnis gerechnet, das ihm in der Sendung präsentiert wurde.

Nach Dämpfer: Niederlage für „Bares für Rares“-Verkäufer

Der erste Dämpfer kam bereits von Experte Detlev Kümmel, der verriet, dass das Klavier stark beschädigt und unspielbar sei. Wendela Horz, die als zweite Expertin ihr musikalisches Talent an den Tag legte, bestätigte diesen Eindruck: Statt harmonischer Klänge ertönte ein verzerrtes Scheppern. Schließlich wurde das Klavier auf einen rein dekorativen Wert von etwa 400 Euro taxiert. Im Händlerraum keimte dennoch Hoffnung, doch auch diese sollte schnell verfliegen. Keiner der Anwesenden hielt das Objekt für kaufenswert – und so blieb Yannik am Ende ohne ein einziges Gebot.

Solche Enttäuschungen sind keine Seltenheit, wenn beschädigte Erbstücke auf den Markt kommen. Stefan Döpke etwa musste in einer früheren Folge feststellen, dass sein über 300 Jahre alter Kabinettschrank nicht den erhofften Verkaufspreis erzielen würde.

Restaurierungskosten und der schlechte Zustand seines Exponats ließen auch dort die Gebote in den Keller sinken. Solche antiken Gegenstände tragen oftmals mehr Symbolkraft für ihre Besitzer, als ihr finanzieller Wert wiedergeben könnte. Bei „Bares für Rares“ zeigt sich jedoch, dass auch die emotionalsten Geschichten nicht immer Käufer finden. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de)

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