RTL ZWEI schmeißt Bürgergeld-Star raus nach Waffen-Skandal in „Armes Deutschland“
„Armes Deutschland“: Eskalation vor laufender Kamera – RTLZWEI zieht harte Konsequenzen
Die RTLZWEI-Sozialdoku „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern“ sorgt erneut für Schlagzeilen. In der Folge vom 28. Oktober 2025 nimmt eine Geschichte eine dramatische Wendung, die nicht nur die Zuschauer erschüttert, sondern auch klare Konsequenzen seitens des Senders nach sich zieht.
Ein Neuanfang, der eskaliert
Im Mittelpunkt stehen Michelle und Jerome, ein ehemaliges Paar, das seit Jahren von staatlichen Leistungen lebt und dessen konfliktreiche Beziehung regelmäßig Thema der Sendung war. Für Michelle schien sich zuletzt ein Hoffnungsschimmer aufzutun: Ein Vorstellungsgespräch stand an – die Aussicht auf Arbeit, Struktur und einen möglichen Neuanfang.

Jerome wollte sie dabei unterstützen, plante eine Überraschung. Doch was als gut gemeinte Geste begann, entwickelte sich zu einem heftigen Streit, der innerhalb kurzer Zeit eskalierte. Die Situation geriet derart außer Kontrolle, dass das Kamerateam eingreifen musste.
Schwere Vorwürfe – und ein Schnitt
Kurz darauf reagierte RTLZWEI mit einer ungewöhnlich deutlichen Entscheidung: Die Zusammenarbeit mit Jerome wurde mit sofortiger Wirkung beendet. Hintergrund sind schwere Vorwürfe, wonach Jerome seine Ex-Partnerin Michelle mit einer Schreckschusspistole bedroht haben soll.
In einem Statement erklärte der Sender, man habe die Kameras zunächst ausgeschaltet, um die Situation zu deeskalieren. Gleichzeitig stellte RTLZWEI klar, dass der Einsatz oder die Androhung von Gewalt – unabhängig von der Art der Waffe – eine klare Grenze darstelle. Zwar ist der Besitz einer Schreckschusspistole legal, doch deren Nutzung zur Bedrohung von Personen ist strafbar und hochgefährlich.
Jerome bestreitet die Vorwürfe
Jerome weist die Anschuldigungen zurück. Dennoch bleibt er bis zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen nicht mehr Teil der Produktion. Für den Sender ist die Sachlage eindeutig: Sicherheit und Verantwortung haben Vorrang vor Einschaltquoten.
Michelle hingegen könne in dieser Zeit weiterhin auf Unterstützung durch den Sender zählen, so RTLZWEI. Man nehme die Situation sehr ernst und stehe Betroffenen zur Seite.
Eine Beziehung voller Eskalationen
Die Kontroverse kommt nicht überraschend. Schon in der Vergangenheit hatte das Kamerateam zahlreiche Auseinandersetzungen, lautstarke Streits und sogar Polizeieinsätze bei Michelle und Jerome dokumentiert. Medienberichten zufolge musste die Polizei über 20-mal einschreiten, bevor es schließlich zur Trennung kam.
Hinzu kommen schwere familiäre Rückschläge: Kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes schaltete sich das Jugendamt ein und nahm das Baby in Obhut, nachdem Zweifel am Kindeswohl aufgekommen waren.
Ein deutliches Zeichen des Senders
Mit dem Ausschluss von Jerome setzt RTLZWEI ein klares Signal. Persönliche Konflikte, Eskalationen und insbesondere Gewaltvorwürfe haben in einer Sozialdokumentation keinen Platz. Der Sender betont damit seine Verantwortung gegenüber Beteiligten, Zuschauern und dem Format selbst.
Wie sich die Geschichte weiterentwickelt und welche Konsequenzen die Ermittlungen für Jerome haben werden, ist derzeit offen. Sicher ist jedoch: Diese Folge markiert einen Einschnitt – nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für die Sendung.
„Armes Deutschland“ zeigt das Leben am Rand der Gesellschaft. Doch wo Realität in Gefahr umschlägt, zieht der Sender nun eine klare Linie.








