Alle Brandopfer in der Schweiz identifiziert: Jüngste Opfer erst 14 Jahre alt!
Am Donnerstagmorgen (1. Januar) erschütterte eine Nachricht nicht nur die Schweiz, sondern die ganze Welt. Was als fröhliche Silvesterfeier geplant war, verwandelte sich in einen Albtraum.
Bei einem Brand im Club „Le Constellation“ im exklusiven Ferienort Crans-Montana in den Schweizer Alpen kamen 40 Menschen ums Leben; 119 wurden verletzt, viele von ihnen schwer oder sehr schwer.Siehe auch: Die Tragödie von Crans-Montana erschütterte die Schweiz. Clubbesitzer erlitten eine Tragödie.Schweiz. Brand im Club Le Constellation. Alle Opfer identifiziert.
Am Abend des Sonntags, den 4. Januar, bestätigte die Kantonspolizei Wallis, dass die Leichen aller Verstorbenen identifiziert worden seien.Bei dem Unglück kamen insgesamt 21 Schweizer und neun französische Staatsbürger (darunter eine Person mit doppelter französisch-schweizerischer Staatsbürgerschaft und eine Person mit drei Pässen: französisch, israelisch und britisch) ums Leben.
Auch sechs Italiener (darunter eine Person mit italienischer und emiratischer Staatsbürgerschaft) sowie ein Belgier, ein Portugiese, ein Rumäne und ein Türke starben in dem Brand
. Das jüngste Opfer war 14, das älteste 39 Jahre alt.Unter den verstorbenen Schweizer Bürgern befindet sich auch Arthur (†16), dessen verzweifelte Mutter, Laetitia Brodard-Sitre, tagelang suchte und bis zuletzt hoffte, ihn lebend zu finden. Sie dokumentierte ihre verzweifelte Suche in den sozialen Medien.
Sie zeigte den Reuters-Journalisten das letzte Foto des 16-Jährigen, aufgenommen zwei Stunden bevor er in die Bar ging. Auf dem Handy, das sie fest umklammert hielt, befand sich außerdem eine letzte Nachricht von Artur: Neujahrsgrüße.
Frohes Neues Jahr, Mama, ich liebe dich— der 16-Jährige schickte es kurz nach Mitternacht.Seitdem hat die Mutter nichts mehr von sich gehört. Und es wird auch nie mehr etwas geben. Die Frau sagte, ihr Sohn sei eines der Opfer des Brandes gewesen.Unter den Todesopfern war der 18-jährige Benjamin aus der Schweiz, ein aufstrebender Boxstar.
Laut dem Schweizer Boxverband war er „ein vielversprechender Athlet mit einer strahlenden Persönlichkeit“.Eines der jüngsten Opfer war die 15-jährige Charlotte. Die Jugendliche besuchte eine Schule in England, bevor sie mit ihren Eltern in ihre Heimat Frankreich zurückkehrte. Sie besaß auch die israelische Staatsbürgerschaft.
Auch die 16-jährige Italienerin Chiara Costanzo kam bei dem Brand ums Leben. Ihr Vater sagte der Tageszeitung Corriere della Sera, seine Welt sei ohne Vorwarnung zusammengebrochen. +
„Auf so etwas ist man nie vorbereitet. Es ist unmöglich“, gestand er verzweifelt.Stefan, ein 31-jähriger Wachmann, kam ebenfalls bei dem Brand ums Leben. Als das Feuer ausbrach, drängte er zunächst mehrere Gäste ins Freie und kehrte dann zu den Flammen zurück, um weitere zu retten. Diese heldenhafte Tat kostete ihn das Leben.Siehe auch: Tragischer Brand in der Schweiz.
Die Teilnehmer amüsierten sich bis zum Schluss. Ein Feuerwehrmann berichtet über die Explosion und die giftigen Gase.In der Schweiz wurde den Opfern des Brandes gedacht.Am Sonntag, dem 4. Januar, wurde in Crans-Montana der Opfer des Brandes gedacht.
Hunderte Menschen nahmen zunächst an einem Gottesdienst vor der vollbesetzten St.-Christophorus-Kapelle teil. Anschließend begab sich die Menge schweigend zum Unglücksort, wo Tausende Blumen und Hunderte Kerzen niedergelegt wurden.
Die italienische Regierung gab bekannt, dass ein Flugzeug der italienischen Luftwaffe am Montag die Särge mit den Leichen italienischer Brandopfer nach Mailand bringen werde.Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat die Barbesitzer wegen dreier Delikte angeklagt: Totschlag, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung.
– / XNach dem tragischen Brand im Schweizer Club „Le Constellation“ wurden die Leichen aller 40 Todesopfer identifiziert, teilte die Walliser Polizei mit./15
– / XUnter ihnen befinden sich 21 Staatsbürger der Schweiz, Frankreichs (9), Italiens (6), Portugals (1), Belgiens (1), Rumäniens (1) und der Türkei (1). Die Hälfte der 40 Opfer sind Minderjährige.








