Horst Lichter verliert bei „Bares für Rares“ plötzlich die Fassung..
Horst Lichter nahm seinen Experten in der Mittwochsausgabe (21. Januar) von „Bares für Rares“ (ZDF) augenzwinkernd auf die Schippe. Der Moderator erzählte bewusst „Blödsinn“. Erst bei der Wertermittlung war der Moderator ernsthaft überrascht.

Horst Lichter witzelt über „Bares für Rares“-Experten: „So verrückte Ideen“
„Wie süß“, fand Lichter die Mini-Nähmaschine und fügte schmunzelnd hinzu: „Klar, es müssen ja auch Puppenkleider genäht werden.“ Doch Sven Deutschmanek wusste: „Das ist eine kleine Spardose, wie du gesehen hast.“ Lichter erwiderte augenzwinkernd: „Das ist eine Nähmaschine für Heinzelmännchen.“ Genervt winkte Deutschmanek die Verkäufer heran: „Komm.“
Als Elisabeth und Konrad aus Palling am Expertenpult standen, wechselte Lichter die Taktik, um Deutschmanek weiter zu necken: „Ich glaube, das ist eine Spardose, mein Freund, sieht man doch“, sagte er frech. „Er hatte so verrückte Ideen und dachte, damit kann man kleine Kleider nähen – und so einen Blödsinn“, lachte Lichter über Deutschmanek.
Die kleine Nähmaschine hatten die Verkäufer beim Ausräumen der elterlichen Wohnung gefunden, erzählte Konrad. Mehr wussten sie nicht über den Alltagsgegenstand im Miniaturformat – inklusive Münzschlitz.

„Die Marke Singer kennen wir wohl alle“, sagte Deutschmanek. Schließlich gilt Singer als Erfinder der ersten praktikablen Nähmaschine mit Geradstich – „also einer industriellen Maschine, die wirklich funktionierte“, fügte der Experte hinzu. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1851 in den USA von Isaac Merritt Singer und Edward Clark.
In einer anderen Folge schockierte ein „Bares für Rares“-Verkäufer mit einer peinlichen Fehleinschätzung.

„Bares für Rares“-Objekt überrascht Horst Lichter
Die Spardose in Form einer Nähmaschine hatte früher noch einen anderen Zweck: „Man wollte Kinder schon früh daran gewöhnen, im späteren Leben mit solchen Produkten umzugehen“, erklärte Deutschmanek. Außerdem wurden die Maschinen damals bereits per Ratenkauf angeboten – „da konnten die Kinder quasi schon darauf sparen.“

„Ein wunderschönes Stück“, schwärmte der Experte begeistert. Die Maschine aus Zinkguss und lithografiertem Blech sei in „außerordentlich gutem Zustand“ – ein Fund, den man nur „recht selten“ mache. Die Verkäuferin wünschte sich dafür 80 Euro. Doch der tatsächliche Preis lag deutlich darüber.
„Nein“, rief Lichter und riss die Augen skeptisch auf. „Für ein so seltenes Stück in diesem Erhaltungszustand – zudem aus den 1920er- bis 1930er-Jahren – liegt der Wert höher“, betonte Deutschmanek und taxierte die Spardose auf 200 bis 250 Euro. Lichter schaute ihn ungläubig an: „Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet.“ Auch die Verkäufer zeigten sich überrascht: „Toll!“








