Zuschauerzahlen – Quotenplus für ZDF-Hit: „Der Bergdoktor“ nutzt Nachteil der Konkurrenz..
Gab es in der Prime Time endlich wieder das traditionelle Januar-Duell: “Der Bergdoktor” kämpfte gegen “Nord bei Nordwest”, wo die neuen Folgen in diesem Jahr verschoben wurden, um die Gunst der Zuschauer. Während das ZDF eine frische Episode zeigte, lief im Ersten lediglich eine Wiederholung. Konnte der “Bergdoktor” das zu seinen Gunsten zu nutzen?
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 4,82 Millionen Menschen verfolgten den “Bergdoktor”, was 21,3 Prozent Marktanteil bedeutet. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen punktete der Bergdoktor mit 0,40 Millionen Zuschauern und 10,1 Prozent und sicherte sich in dieser Zielgruppe den zweiten Platz hinter RTL-Fußball.
Auch ohne Krimi-Konkurrenz: “Bergdoktor” scheitert am Quotenolymp.
So schnitt Das Erste mit “Nord bei Nordwest” ab
Im direkten Vergleich erreichte “Nord bei Nordwest – Fette Ente mit Pilzen” am selben Abend 3,83 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,9 Prozent beim Gesamtpublikum – für eine Wiederholung durchaus ein Erfolg.
In den beiden folgenden Wochen dürfte sich das Blatt jedoch wenden, da Das Erste mit zwei neuen Folgen von “Nord bei Nordwest” vermutlich deutlich mehr Krimi-Fans vor den Bildschirm lockt.
“Bergdoktor”-Star Hans Sigl schaut nicht nur auf Quoten

Hauptdarsteller Hans Sigl, der nach eigenen Angaben eine sehr konkrete Vorstellung vom möglichen Ende des “Bergdoktors” hat, räumte in einem Gespräch mit SR-3-Moderator Uwe Jäger ein, dass ihn selbst nach all den Jahren zum Staffelstart noch eine gewisse Nervosität begleitet.
Gerade der Blick auf die Konkurrenz sorge dafür: In den ersten Wochen trete man im Ersten gegen “Nord bei Nordwest” mit Hinnerk Schönemann an – ein Format, das Sigl ausdrücklich schätzt und das spürbar zur Anspannung beitrage.
Gleichzeitig kann der Schauspieler dem klassischen Quotenvergleich wenig abgewinnen. Für ihn gehe es nicht um Gewinnen oder Verlieren: “In der ARD gibt es einen Krimi, das ist für Leute, die Krimis mögen. Und wir sind in der emotionalen Ecke zu Hause. Und so findet jeder das, was er mag.”








