Aus und vorbei in Neuss: Warum dieser Abschied die Wollnys verändert“,,

Der Umzug der Wollnys geht in die entscheidende Phase. Vorgestern wurden im neuen Haus im ländlichen Ratheim bereits die ersten Möbel aufgebaut, gestern folgte im alten Garten in Neuss der nächste Abschied: Die Partyhütte wurde zerlegt und entsorgt. Heute rollt erneut ein Anhänger voller Habseligkeiten Richtung neues Zuhause. Karton für Karton, Erinnerung für Erinnerung – der Abschied rückt näher.

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Silvia Wollny versucht, trotz Umzugsstress den Überblick zu behalten. Besonders wichtig ist ihr ein Termin: Der maßgeschneiderte Esstisch soll heute geliefert werden. „Das ist das Herzstück vom Haus“, sagt sie. Schließlich will sie die Monteure auf keinen Fall verpassen – zu groß ist die Sorge vor Stau oder Verzögerungen. Denn dieser Tisch ist mehr als nur ein Möbelstück: Er steht symbolisch für das neue Familienleben der Großfamilie.

Währenddessen wird in Neuss weiter angepackt. Peter muss noch Metallteile abflexen, der Anhänger wird entladen, dann geht es wieder zurück – jede Fahrt ein weiterer Schritt Richtung Neuanfang. Der Umzug bedeutet für die Wollnys nicht nur körperliche Anstrengung, sondern auch emotionale Schwerstarbeit. „Ich freue mich, wenn wir das alles hinter uns haben und mal wieder durchatmen können“, sagt Silvia offen.

Beim Auspacken tauchen viele Erinnerungen auf. Alte Kleidungsstücke, die schon mehrere Generationen getragen haben, ein Pullover aus Silvias Jugend, ein Geschenk ihrer Mutter. Wegwerfen kommt für sie nicht infrage. „Das sind Erinnerungen an meine Kinder und meine Familie“, erklärt sie. Auch eine alte Vitrine darf mit – sie wird im neuen Wohnzimmer einen Ehrenplatz bekommen.

Dann ist es so weit: Der langersehnte Tisch wird geliefert. Über zwei Monate hat die Familie darauf gewartet. Groß genug für alle Wollnys, außergewöhnlich im Design, nicht von der Stange. „Für das Herzstück vom Haus musste es etwas Besonderes sein“, findet Silvia. Und tatsächlich: Der Tisch erfüllt alle Erwartungen. Die Sitzordnung ist schnell Thema – wie immer mit viel Humor und kleinen Neckereien.

Das neue Haus nimmt immer mehr Gestalt an. Küche und Esszimmer sind fast fertig, die „Futterstation“, wie Silvia den zentralen Treffpunkt nennt, ist einsatzbereit. Gleichzeitig wirkt das alte Zuhause zunehmend leer. Die Renovierung läuft auf Hochtouren, denn der Vermieter will bald besichtigen. Holzverkleidungen werden entfernt, Kartons geschleppt, Möbel professionell abgebaut – zumindest aus Silvias Sicht, die bei ihren Söhnen ganz genau hinschaut.

Die Wollnys: Nachwuchs für Großfamilie – neue Folgen starten bald - BUNTE

Am Abend versammelt sich die Familie ein letztes Mal zum gemeinsamen Essen im alten Haus. Es ist ein besonderer Moment. Erinnerungen werden geteilt – lustige, traurige, chaotische. Geschichten aus 17 Jahren Familienleben in Neuss. Für viele ist es emotional, für manche auch befreiend. „Sobald ich diese Tür schließe, ist das Vergangenheit“, sagt Silvia. „Dann schauen wir nur noch nach vorne.“

Am nächsten Morgen heißt es endgültig Abschied nehmen. Neuss war Heimat, Schauplatz großer Momente, Geburtsort, Liebesort, Familienmittelpunkt. Doch jetzt beginnt etwas Neues. Ratheim wird das neue Kapitel im Leben der Wollnys. Ein Zuhause ist eben nicht ein Ort – sondern dort, wo die Liebsten sind.

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