Schock bei „Bares für Rares“: Vermeintlich wertvolles Gemälde entpuppt sich als unverkäuflich..
Sein Vater bewahrte das Gemälde einst in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs – 80 Jahre später erlebte ein Rentner mit dem vermeintlichen wertvollen Bild eine Enttäuschung bei „Bares für Rares“.
Köln – Der Duisburger Rentner Karl-Heinz Jansen bringt ein über 120 Jahre altes Gemälde zum Verkauf bei „Bares für Rares“ in das Walzwerk in Pulheim. Begleitet wird er in die beliebte ZDF-Trödelshow mit Moderator Horst Lichter von Ines Konwiarz.

Unterdessen präsentierten Großmutter und Enkelin bei „Bares für Rares“ jüngst ein wertvolles Kalligraphie-Handbuch aus China. Doch der Verschluss aus einem verbotenen Material gefährdete unerwartet den Verkauf. Bis Experte Detlef Kümmel zu einem Rasiermesser griff.
Schock bei „Bares für Rares“: Horst Lichter verweigert Händlerkarte
Doch zurück zu dem „wunderschönen Gemälde“, wie es Horst Lichter bezeichnete. „Wo hast du es her? Gibt es eine Geschichte dazu?“, fragt er den Verkäufer. „Während des Kriegs hat mein Vater das Bild erstanden“, erzählt der Rentner. „Es war ihm so wertvoll, dass er das bei den Bombenangriffen im Keller eingemauert hat.“
Dann kommt „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz mit der Expertise zu dem hochformatigen signierten Gemäldes (Öl auf Leinwand), das in einem Schmuckrahmen präsentiert wird, ins Spiel. „Das Bild führt uns in ein Landschaftserleben ein“, beginnt der Kunsthistoriker.
Dann seine erste Anmerkung, die aufhorchen lässt. „Die Proportion ist ungewöhnlich.“ Die Figuren im Hintergrund sind im Vergleich zu der daneben abgebildeten Kirche zu groß dargestellt, merkt der Experte an und verweist im Anschluss an die Signatur „J. Waldmann“, die auch noch einmal zusätzlich auf dem Rahmen angebracht ist.
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Jakob Waltmann (1802-1871), ein Schüler der Wiener Akademie der bildenden Künste, war bekannt für seine Landschaftsgemälde aus der Steiermark, Niederösterreich und Ungarn. Er nahm von 1834 bis 1864 an den akademischen Jahresausstellungen zu St. Anna teil und wurde 1861 Mitglied des Wiener Künstlerhauses.












