Ungewöhnliche Leuchtreklame begeistert Händler ” Bares für Rares ” ,,

In der heutigen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

Diese Leuchtreklame sorgt in der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ für Aufsehen

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am 28. Januar 2026 versteigert wurden.

Das ist das Highlight der Folge von heute

Linda Rumpeltin (58) aus Heiligenhaus brachte ein ganz besonderes Objekt in den Expertisenraum von „Bares für Rares“, das sofort alle Blicke auf sich zog. Im Auftrag ihrer Schwester hatte sie eine farbenfrohe, fast psychedelisch wirkende Leuchtreklame für Nähmaschinen im Gepäck. Dieses Stück überrascht nicht nur Moderator Horst Lichter (64), sondern auch den Experten Detlev Kümmel (57).

Die Leuchtreklame stammt von Riccar, einem japanischen Nähmaschinenhersteller, der in Deutschland tatsächlich kaum bekannt ist. Genau das machte die Einordnung zunächst schwierig, da es keinen klassischen Katalogwert und keine verlässlichen Vergleichspreise gibt. Experte Detlev Kümmel zeigt sich sichtlich fasziniert und ordnet die Reklame zeitlich in die späten 1970er bis frühen 1980er Jahre ein.

Er erklärt, dass das Stück Elemente kinetischer Kunst vereinen würde. Das Licht, die Schatten und die beweglichen Lamellen erzeugen einen permanenten visuellen Effekt. Die spätere Beschreibung von Händler Benjamin Leo Leo (53) bringt es auf den Punkt: ein „kleiner LSD-Traum“. Trotz einiger Kratzer an der Oberfläche ist die Technik voll funktionsfähig. Experte Kümmel schätzt das außergewöhnliche Kunstobjekt auf 300 bis 400 Euro.

Bis auf kleine Kratzer ist das Leuchtreklameschild in einem guten Zustand

Bis auf kleine Kratzer ist das Leuchtreklameschild in einem guten Zustand

Foto: ZDF

Auch im Händlerraum sorgt die „psychedelische Sache“ sofort für Aufsehen. Das Bietergefecht entwickelt schnell Dynamik. Von einem Start bei 100 Euro klettern die Gebote zügig über 200 Euro hinaus. Am Ende sichert sich Benjamin Leo Leo das außergewöhnliche Werbeobjekt für 320 Euro.

Ein Ergebnis, das deutlich über den Erwartungen liegt, zumal der ursprüngliche Wunschpreis von Lindas Schwester gerade einmal bei 30 Euro gelegen hatte. Ein schönes Beispiel dafür, dass Mut zu ungewöhnlichen Objekten bei „Bares für Rares“ belohnt werden kann.

Alle weiteren Raritäten vom 28. Januar 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten vom 28. Januar 2026, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Diamantring: Paulina Kreuser (29), selbstständige Friseurin, bringt einen Diamantring im sogenannten Cluster-Design aus den 1970er-Jahren mit, ein Erbstück ihrer Großmutter. Der Ring aus 585er Gold mit über einem Karat Diamanten weist eine beschädigte Krappenfassung auf. Wendela Horz (56) schätzt den Wert auf 500 bis 800 Euro, primär aufgrund des Schadens.
  • Flaschenvase „Riihimäen Lasi“: Peter Bertram (77) verkauft eine mundgeblasene Flaschenvase der finnischen Designerin Nanny Still aus den 1960er-Jahren, die er von einem älteren Herrn erworben hat. Sie hat einige Kratzer. Colmar Schulte-Goltz (52) schätzt die Vase auf 200 bis 250 Euro.
  • Puderdöschen: Lydia F. Williams und ihr Ehemann Herbert Fürstenwerth bringen ein kleines, entzückendes Puderdöschen aus dem Nachlass von Lydias walisischem Schwiegervater mit. Es wurde 1917 in Chester von Adie & Lovekin hergestellt, ist aus Sterling-Silber, innen vergoldet und enthält noch eine originale Puderquaste aus Schwanendaunen. Wendela Horz taxiert den Wert auf 100 bis 150 Euro.
  • Bronze-Figur „Schildkrötendame“: Nico Hartmann (34) bietet eine Bronze-Figur „Schildkrötendame“ des Künstlers Richard Fabricius an, ein Erbstück von seinem Vater und Großvater. Es handelt sich um einen posthumen Guss aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit kleineren Beschädigungen an der Patina. Laut dem Experten Colmar Schulte-Goltz liegt der Wert der Figur bei 500 Euro.
  • Märklin Dampfmaschine: Ulrike und Frank Müller möchten eine Märklin Dampfmaschine Modell 4158/7/91 verkaufen. Sie wurde zwischen 1926 und 1929 gebaut, ist ein Erbstück von Franks Vater und voll funktionsfähig, allerdings fehlt das Originalwerkzeug. Detlev Kümmel schätzt die Dampfmaschine auf 1.500 bis 2.000 Euro.

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