Droht Ariel nach dem „Dschungelcamp“ etwa eine fette Geldstrafe?

Als bekannt wurde, dass Gil Ofarim ins „Dschungelcamp“ zieht, war die Aufregung groß. Viele Promi-Kollegen und Zuschauer sind wegen seines Hotel-Skandals immer noch sehr enttäuscht.

Auf große Erklärungen und Entschuldigungen warten sie in der Show bisher aber vergeblich. Der 43-Jährige hat sich zum Schweigen verpflichtet, wie sein Anwalt vor wenigen Tagen im Netz erklärt hat

Ariel nach „Dschungelcamp“ vor Gericht? | InTouch

. In einem langen Beitrag warnt er außerdem vor unwahren Tatsachenbehauptungen, die strafrechtliche Folgen haben können.

Könnten Mit-Camperin Ariel strafrechtliche Folgen drohen?

Zur Erinnerung: Gil Ofarim hatte behauptet, dass er von einem Hotelmitarbeiter antisemitisch behandelt wurde.

Später stellte sich heraus, dass diese Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprachen und der Musiker entschuldigte sich. Unter einer Geldauflage von 10.000 Euro wurde das Verfahren eingestellt.

Was passiert also, wenn Ariel ihren Mit-Camper Gil als „Verbrecher“ betitelt? Da er nicht rechtskräftig verurteilt wurde, gilt er auch nicht als vorbestraft. Könnten der 22-Jährigen hier Konsequenzen drohen?

Medienanwalt Christian Solmecke verrät gegenüber „Watson“, dass viele Gerichte hier oft „lebensnah“ urteilen würden und „berücksichtigen, dass der ‘normale Mensch’ diese juristische Feinheit zwischen Verbrechen und Vergehen gar nicht kennt“.

Viele würden das Wort „Verbrecher“ einfach für jemanden verwenden, der etwas Unrechtes getan hat. „In diesem Kontext könnte ein Gericht die Äußerung von Ariel daher auch als zulässige Meinungsäußerung werten“, so Solmecke.

Dschungelcamp 2026: Trügerischer Frieden zwischen Ariel und Eva |  Unterhaltung | BILD.de

„Da Ofarim die Lüge vor Gericht gestanden hat, fehlt ihm hier ein Stück weit die Schutzwürdigkeit, um sich gegen diese umgangssprachliche Zuspitzung zu wehren.“

Bis zu 50.000 Euro Strafe

Ganz auf der sicheren Seite ist Ariel jedoch nicht. „Das Kostenrisiko bleibt für Ariel dennoch bestehen, da der Ausgang eines solchen Verfahrens aufgrund der genannten Abwägung offen ist“, erklärt der Anwalt.

Im schlimmsten Fall würde ihr eine Strafe zwischen 20.000 und 50.000 Euro drohen. „Es kommt sehr darauf an, ob der Richter den Wortlaut oder den Kontext stärker gewichtet“, stellt Solmecke klar.

Ob Gil tatsächlich vor Gericht ziehen und sich gegen die Äußerung wehren will? Unklar! Sollte er verlieren, müsste er außerdem die Gerichtskosten selbst tragen …

 

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!