Bares für Rares“: Düsseldorfer fordert Mondpreis für ramponiertes Bild
Ein Düsseldorfer bringt ein angeschlagenes Bild zu „Bares für Rares“ und fordert ein hohes Sümmchen. Im Händlerraum läuft alles ganz anders.

Mitgebracht hat der ehemalige Stadtverwaltungs-Mitarbeiter ein kleines Gemälde, das Experte Colmar Schulte-Goltz (52) genauer unter die Lupe nimmt. Zu sehen sind Hochseefischer, gemalt wohl um 1911 – vermutlich von Hans Wacker-Elsen, ebenfalls aus Düsseldorf. Klingt erstmal vielversprechend.
„Bares für Rares“-Händler zerlegen Wunschpreis
Dann kommt der Haken! Denn das Bild ist deutlich angeschlagen. Ecken beschädigt, der Originalrahmen fehlt, der Zustand lässt zu wünschen übrig. „Das muss gereinigt, restauriert und neu gerahmt werden, damit es wieder richtig lebt“, erklärt der Experte. Auch Horst Lichter nickt.
Trotzdem hat „Bärchen“ eine klare Vorstellung: 500 Euro will er für das Bild. Gekauft hat er es selbst für gerade mal 30 Euro auf dem Trödelmarkt. Für den Experten ist dieser Wunschpreis völlig utopisch! Realistisch seien eher 140 bis maximal 275 Euro.

Auch die Händler haken nach. „Wie kam das Bild in diesen Zustand?“, will David Suppes (37) wissen. „Der Rahmen ist weg und es ist nicht gut gelagert worden“, bringt es Roman Runkel (65) trocken auf den Punkt, und eröffnet trotzdem das Bieten. Mit 130 Euro legt er das höchste Gebot auf den Tisch.
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Der Verkäufer pokert: „Wie sieht’s mit 150 Euro aus?“ Nach kurzem Zögern, schlägt Runkel zu und geht tatsächlich noch 20 Euro hoch.








