„Herzzerreißend : Patrice Aminati spricht nach der Scheidung von ihrem Ehemann über ihr schweres Leben mit einer unheilbaren Krankheit.“

Die krebskranke Influencerin Patrice Aminati verriet in einem Interview mit «RTL Exclusiv», wie ihr Alltag aussieht. Über den Tod spricht sie seit der Diagnose anders.

Patrice Aminati (30) ist an unheilbarem schwarzem Hautkrebs erkrankt und lebt als Palliativpatientin mit dem Ziel der Lebensverlängerung.

Patrice Aminati (30) ist an unheilbarem schwarzem Hautkrebs erkrankt. Sie gilt als Palliativpatientin.

Auf Social Media gibt sie Einblicke in ihr Leben mit der Krankheit. Trotz allem zeigt sie Mut und möchte diesen mit ihren Followern teilen. In einem neuen Interview mit «RTL Exclusiv» spricht sie offen über ihre Erkrankung und Lebensumstände.

Jeden Morgen nimmt Patrice 20 Tabletten

«Als Palliativpatient ist es so: Man spricht nicht von Heilung, sondern Lebensverlängerung. Ich kann nicht ohne Medikamente leben, nicht, ohne morgens 20 Tabletten zu schlucken – mit Neben- und Wechselwirkungen», so Aminati in dem RTL-Gespräch mit Moderatorin Rebecca Mir.

Die Nebenwirkungen seien nicht zu unterschätzen. Die stärkste war eine Bauchentzündung, die drohte, die Darmwand zu perforieren. «Diese Schmerzen waren unbeschreiblich.»

Youtube/RTL Exclusiv

«Was alle Palliativpatienten vereint, ist, dass man die Zeit, die man hat, sehr geniesst. Ich kann nur sagen – so widersprüchlich es klingen mag: Krebs hat mich zu einem glücklicheren Menschen gemacht», so die 30-Jährige.

Die Ex-Partnerin von Moderator Daniel Aminati (52) habe eine tolle Familie, für die sie sehr dankbar sei. «Ich wache auf und danke dem lieben Gott, dass ich keine Schmerzen, wenig Schmerzen, aushaltbare Schmerzen habe. Ich kann mich konzentrieren, ich kann arbeiten. Und wenn ich Schmerzen habe, kann ich meine Familie um Hilfe bitten.»

Patrice spricht über den Tod

Zuletzt sprach die junge Mutter offen über den Tod und meinte, dass dieser «auch eine Erlösung» sein könnte. Auf die Frage nach einer möglichen Bucketlist sagt Aminati zwar, dass es durchaus ein paar Dinge gebe, die sie gern noch erleben würde. Entscheidend seien für sie jedoch die kleinen, unscheinbaren Augenblicke.

Wenn sie an ihren vielleicht letzten Tag denkt, sagt die Influencerin: «Dann würde ich gern mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken.» Dieses Zusammensein mit der Familie, das ruhige Dasein ohne besondere Ansprüche, beschreibt sie als das Grösste für sie.

Trennung von Daniel Aminati

Die Erkrankung habe sie gelehrt, wie wenig es brauche, um leben und glücklich sein zu können. Aminati erzählt, dass sie während eines zweiwöchigen Spitalaufenthalts kaum mehr besessen habe als eine Zahnbürste und ein OP-Hemd.

 

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