„Bares für Rares“ heute: Antikes Goldarmband sorgt für Skepsis,,
Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der Folge von heute
Ingrid und Stephan brachten in der heutigen Ausgabe ein besonderes Familienerbstück ins Pulheimer Walzwerk zu „Bares für Rares“: ein kunstvoll gearbeitetes Goldarmband mit wunderschöner floraler Verzierung. Für Stephan hat es einen hohen ideellen Wert. Ob es auch von hohem materiellen Wert ist, galt es für die Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) herauszufinden.
Das Armband stammt aus Stephans Familie und lässt sich bis zur Ururgroßmutter Emilie Pichler zurückverfolgen. Seit Mitte der 1970er-Jahre wurde es überwiegend im Schrank aufbewahrt und nur zu besonderen Anlässen getragen. Über Generationen hinweg blieb es erhalten und wurde zu einem bedeutenden Erinnerungsstück innerhalb der Familie.
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel ordnete das Schmuckstück in die Zeit zwischen 1845 und 1855 ein. Es besteht aus gewalztem 585er-Goldblech, auch „Schaumgold“ genannt. Das erweckt den Anschein, als wäre das Armband aus massivem Gold gearbeitet. Verziert ist es mit einer Kartusche und kleinen Blüten, die an Vergissmeinnicht erinnern, ein traditionelles Symbol für Treue und Erinnerung.
Eine Preisvorstellung hatte das Paar nicht mit nach Köln gebracht. Ahnungslos und mit einer Prise Witz wünschte sich Stephan 150 Euro für das Familienerbstück.
Da das Armband aus 14-karätigem Gold besteht, liegt bereits der reine Materialwert bei rund 1.300 Euro. Weil es zudem im begehrten Biedermeier-Stil gehalten ist, sah die Expertin Spielraum nach oben und schätzte den Wert auf 1.300 bis 1.600 Euro. Mit der Aussicht auf ein hübsches, vierstelliges Sümmchen nahmen Stephan und Ingrid die Händlerkarte dankend entgegen.
Im Händlerraum blieb die Bieterrunde anfangs jedoch zurückhaltend. Schaumgold gilt als empfindlich und anfällig für Schäden, was die Händler zögern ließ. Schließlich eröffnete und beendete David Suppes die Auktion mit dem ermittelten Goldwert von 1.300 Euro.
Weitere Gebote folgten nicht, zu groß war die Skepsis gegenüber dem Material. Für Ingrid und Stephan war der Verkauf trotzdem ein voller Erfolg und machten sich mit 1300 Euro mehr im Portemonnaie auf den Heimweg.








