Flitterwochen mit den Schwiegereltern – ja oder nein? ​​​ | Die Wollnys

In der Reality-Doku Die Wollnys spitzt sich die Stimmung dramatisch zu: Die Hochzeitsreise von Servet und Loredana steht unter keinem guten Stern. Ziel der Träume ist Thailand – Sonne, Strand, Exotik. Doch bevor auch nur ein Koffer gepackt wird, hängt alles an einer einzigen, entscheidenden Frage: Schafft es Servet, seine panische Flugangst zu überwinden?

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Während Loredana versucht, ihn mit Fakten zu beruhigen, blockt Servet innerlich längst ab. Statistiken über die Sicherheit des Fliegens, Hinweise auf internationale Luftfahrtorganisationen, die das Risiko eines tödlichen Absturzes mit „eins zu mehreren Millionen“ beziffern – all das prallt an ihm ab. Für ihn zählt nur das Gefühl. Und dieses Gefühl heißt Angst. Reine, lähmende Angst.

„Ich fühle mich so schlecht“, gibt er offen zu. In seinem Kopf kreisen unzählige Horrorszenarien. Was, wenn das Flugzeug plötzlich abstürzt? Was, wenn er die Kontrolle verliert? Für Loredana ist diese Haltung kaum nachvollziehbar. Autofahren sei schließlich statistisch gefährlicher, argumentiert sie. Doch rationale Argumente stoßen bei Servet an ihre Grenzen. Seine Furcht ist stärker als jede Statistik.

Dabei hat er seiner Frau die Reise bereits versprochen. Und genau das setzt ihn zusätzlich unter Druck. Zwischen beiden kommt es immer wieder zu Spannungen. Loredana möchte das Thema nicht ständig neu aufrollen, Servet hingegen fühlt sich missverstanden. Für ihn ist die Angst real – und sie sitzt tief.

Als wäre das nicht genug, mischen sich auch noch Silvia und Harald ein. Silvia Wollny, das Familienoberhaupt der Großfamilie, trifft mit dem Thema Thailand einen empfindlichen Nerv. Plötzlich steht die Idee im Raum, dass die Eltern das Paar auf der Hochzeitsreise begleiten könnten. Für Loredana klingt das nach einer perfekten Lösung: weniger Heimweh, weniger Sorgen, mehr gemeinsame Erinnerungen. Für Servet hingegen stellt sich eine ganz andere Frage: Sind Flitterwochen nicht eigentlich für Zweisamkeit gedacht?

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„Du hast nicht nur mich geheiratet, sondern meine Familie gleich mit“, lautet die klare Ansage. Ein Satz, der sitzt. Servet liebt die Familie, das betont er immer wieder. Doch er fürchtet, dass in Thailand unterschiedliche Vorstellungen aufeinanderprallen könnten – hier der Wunsch nach romantischer Zweisamkeit, dort Familienausflüge mit festem Programm.

Rat sucht Servet schließlich bei einem Freund. Auch dort bekommt er denselben Hinweis: Flugzeuge seien sicherer als Autos. Und wenn nötig, könne man sich mit Beruhigungstropfen helfen. Doch die Entscheidung muss Servet allein treffen.

Um sich seiner Angst zu stellen, wagt er einen Selbstversuch – auf einem 90 Meter hohen Riesenrad in Antalya. Ein symbolischer Schritt gegen seine Höhenangst. Während Silvia und Harald unten spekulieren, ob er oben wohl in Panik gerät, kämpft Servet in der Gondel mit sich selbst. Er atmet bewusst, nutzt die Atemtechnik, die Loredana ihm beigebracht hat. Meter für Meter arbeitet er gegen das beklemmende Gefühl an.

Zwanzig Minuten dauert die Fahrt. Zwanzig Minuten zwischen Überwindung und innerem Chaos. Unten angekommen, gibt er sich cool. „Kinderspielzeug“, sagt er lässig. Doch sein verschwitztes Hemd und sein angespannter Blick erzählen eine andere Geschichte.

Eines aber steht fest: Auch wenn die Angst nicht verschwunden ist – Servet hat sich ihr gestellt. Und vielleicht ist genau das der erste Schritt Richtung Thailand.

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