Kurioser Massagestab erheitert die “Bares für Rares”-Händler
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Horst Lichter tippt bei der skurrilen Rarität zuerst auf ein Handrührgerät. Doch die “Bares für Rares”-Expertin Annika Raßbach belehrt ihn eines Besseren: Dieser Apparat ist zur Massage gedacht. Händler Walter Lehnertz erkennt direkt den Verwendungszweck und ist hellauf begeistert.
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Nachdem Horst Lichter der Rarität anfangs mit Skepsis begegnete, hat Walter Lehnertz keine Berührungsängste vor dem kuriosen Massagestab. Auch die anderen “Bares für Rares”-Händler haben ihre Freude daran …
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“Könnte ein Quirl sein”, vermutet Horst Lichter bei der Expertise. Denn so genau erkennt er nicht, was Karin und Alexandra aus Neustadt an der Aisch mitgebracht haben.
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Karin erzählt: “Das ist ein Dachbodenfund von meinem ehemaligen Elternhaus. Es weiß eigentlich niemand so richtig, wo es herkommt.” Horst Lichter bleibt dabei: “Ich kenne so ein Ding tatsächlich als Küchenquirl.” Das kann die Expertin jedoch nicht bestätigen.
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Annika Raßbach formuliert es vorsichtig: “Wir haben hier ein doch älteres Modell für Massagen, nämlich ein Handkurbel-Massagegerät.” Dann nennt sie den Verwendungszweck des kuriosen Objekts: “Eigentlich heißt es nämlich Johansens Auto-Vibrator.”
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Horst Lichter schaut sie ungläubig an: “Nee, hör auf!” Das Thema scheint ihm unangenehm: “Meine Damen: Ich habe damit nichts zu tun.” Doch die Expertin verweist sofort auf den medizinischen Grundgedanken.
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Sie erzählt: “Der dänische Arzt Johannes Christian Johansen hat von 1903 bis 1907 in diesem Bereich sehr, sehr viele Patente angemeldet.” Dieses Gerät aus den 1920er-Jahren “wurde beworben für Frauenleiden”. Beispielsweise verwendete man es bei Menstruationsbeschwerden.
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“Wenn du einmal halten möchtest?”, will Annika Raßbach die Vibration vorführen. “Wo?”, greift Horst Lichter nur ungerne an den Griff. Doch der Effekt überzeugt: “Oh, da geht aber die Post ab!”
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Unterschiedliche Aufsätze konnten zur Massage bei Nerven- und Rückenschmerzen aufgesteckt werden. “Es sollte den Gang zum Arzt ersparen. Es versprach Verjüngung, Wohlbefinden”, erklärt die Expertin. “Das ist schon eine wichtige Geschichte medizinisch.”
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Ihr Fazit: “Wir haben hier wirklich ein antikes, medizinisch-historisches Stück.” Den Wert sieht Annika Raßbach bei 80 bis 100 Euro.
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Walter Lehnertz (l.) packt das Gerät aus: “Alter Schwede, was ist das denn?” Er kurbelt und stellt fest: “Das ist ein Vibrator!” Die Verkäuferin ergänzt: “Ein Massagegerät.” Das findet Lehnertz noch viel besser: “Hierfür gebe ich dir direkt 80 Euro!” Er strahlt: “Das nenne ich mal ein Kuriosum!”
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“Ich hatte so ein Ding”, kennt sich Jos van Katwijk (r.) mit der Materie aus. “Das sah aus wie eine Pfeffermühle.” Julian Schmitz-Avila (l.) erkennt den Nutzen zur Rückenmassage: “Das ist genau das Richtige für mich.” Als “Massagestabtester” findet er: “Das kann man schon nehmen.”
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“Das ist schon skurril”, möchte Lehnertz das Objekt gerne haben. Doch die Gebote steigen rasant an. Bei 220 Euro bekommt Jos van Katwijk den Zuschlag. “Tolles Ding”, freut er sich über den Kauf.
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