„Hartz und herzlich“: Bürgergeld-Empfängerin muss über 3.000 Euro zurückzahlen

„Hartz und herzlich“

Bürgergeld-Empfängerin muss über 3.000 Euro zurückzahlen

„Hartz und herzlich“: Stefanie hat einen Job – doch dann wird sie von ihrer Bürgergeld-Vergangenheit eingeholt
„Hartz und herzlich“: Stefanie hat einen Job – doch dann wird sie von ihrer Bürgergeld-Vergangenheit eingeholtRTLZWEI
Stefanie aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ arbeitet seit über einem Jahr Vollzeit in einer Gaststätte. Doch jetzt bringt eine Rückforderung von Bürgergeld sie in finanzielle Schwierigkeiten.

Stefanie hat den Sprung ins Arbeitsleben geschafft: Seit über einem Jahr arbeitet sie nun Vollzeit in einer Fischgaststätte. Die Protagonistin aus der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“ ist in ihrem Job sehr glücklich, „wenn man Geschirr von draußen reinholt und die Gäste es mir schon entgegenreichen oder irgendwelche Fragen haben. Man lernt hier mega nette Leute kennen, allein das macht mir schon total Spaß.“

„Hartz und herzlich“: Stefanie hat eine dicke Rechnung vom Amt

„Am Anfang habe ich echt gedacht, ich schaff‘ das nicht, ich geb‘ auf. Aber ich hab’ mich durchgebissen und jetzt hab’ ich das Gefühl, dass ich hier nie wieder wegwill“, sagt die 60-Jährige in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“.

Doch Stefanie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. In der Anfangsphase ihrer Beschäftigung erhielt die gelernte Industriekauffrau noch Bürgergeld – das muss sie jetzt zurückzahlen und erhält eine dicke Rechnung über 3.000 Euro. Wie wird sie diesen Rückschlag verkraften?

"Hartz und herzlich" zeigt den Alltag in den sozialen Brennpunkten Deutschlands.
“Hartz und herzlich” zeigt den Alltag in den sozialen Brennpunkten Deutschlands.RTLZWEI

„Hartz und herzlich“-Stefanie kämpft mit Schulden

Sie habe es nicht geschafft, das Bürgergeld beim Amt abzumelden – schließlich sei in der Gaststätte immer viel los gewesen. „Es ist schwierig, das nicht auszugeben, hab’ mir paar Anschaffungen gemacht“, erklärt Stefanie.

Nun muss die Protagonistin aus der RTLZWEI-Sozialdoku monatlich zwischen 100 und 150 Euro abstottern. Immerhin bekommt sie in dem Job rund 300 Euro im Monat mehr als mit Bürgergeld.

Da sie beinahe nur in der Gaststätte arbeite, habe sie den Einkauf im Supermarkt vergessen. Nun muss sie erst einmal ihren Kühlschrank auffüllen: „Ich muss jetzt dringend meinen Kühlschrank füllen, weil ich rein gar nichts mehr zu essen habe.“

Insgesamt 60 Euro hat Stefanie für den Wocheneinkauf bei Penny ausgegeben. Die 60-Jährige ist zudem Diabetikerin – jedoch nehme sie beim Einkauf darauf keine Rücksicht: Sie achte „überhaupt nicht drauf, ob ich das essen darf oder nicht. Das ändert an meinem Gesundheitszustand ja eh nichts.“

Auch sie hat Sorgen: Eine andere Bürgergeld-Empfängerin aus „Hartz und herzlich“ leidet im Urlaub in der Türkei.

RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ aus Hamburg immer dienstags um 20.15 Uhr.

Von KUKKSI REDAKTION

Das Original zu diesem Beitrag “„Hartz und herzlich“: Stefanie hat einen Job – doch dann wird sie von ihrer Bürgergeld-Vergangenheit eingeholt” stammt von KUKKSI.

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