Hartz und herzlich: Pascal, wurde unerwartet wegen Diebstahls verhaftet.
Bürgergeld-Empfänger Pascal arbeitet zwei Stunden täglich – nicht genug, findet das Amt. Entweder der „Hartz und herzlich“-Teilnehmer arbeitet mehr oder er wird sanktioniert!
In den Benz-Baracken brennt die Luft, Bürgergeld-Empfänger Pascal ist stocksauer auf das Jobcenter. Der Mannheimer, der bei „Hartz und herzlich“ als faul verrufen ist, hat seit Kurzem einen Minijob. Insgesamt kommt er damit auf etwa zwölf Arbeitsstunden die Woche und ein so geringes Gehalt, dass er davon niemals leben könnte.

Das Amt begrüßt zwar, dass der 24-Jährige überhaupt etwas macht – aber das reicht nicht. Pascal soll entweder zusätzlich zu seinem Minijob die berufsbildenden Maßnahmen des Amts besuchen oder der Bürgergeld-Empfänger muss einen Vollzeitjob finden. In seinen Augen natürlich eine Unverschämtheit.
Pascal bei „Hartz und herzlich“ empört – Bürgergeld-Empfänger soll mehr arbeiten
In den neuen Folgen „Hartz und herzlich“ echauffiert er sich über das Telefonat, das er mit der Vertretung seiner Sachbearbeiterin geführt hat.
Das Urteil des Benz-Baracken-Bewohners ist klar: Der Mitarbeiter des Jobcenters ist schlicht nicht gut informiert. Dass man überhaupt von ihm erwartet, dass er mehr Stunden arbeite, bringt ihn zum Toben.
Eine 40-Stunden-Woche sei zumutbar, wird dem Bürgergeld-Empfänger gesagt. „Der Mann vom Jobcenter steckt ja nicht in meinem Körper
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Das kann ja nur ich entscheiden!“, erklärt er überzeugt in die Kamera. Der „Hartz und herzlich“-Protagonist leidet an einer Gehbehinderung, die ihm beim langen Laufen und Stehen teilweise Schmerzen bereitet.
„Ich sehe das auch nicht ein, mir noch einen Minijob zu suchen, nur dass die zufrieden sind“, ärgert er sich. Eigentlich sollte sich Pascal auch keinen Minijob, sondern eine richtige Anstellung suchen.
Das ignoriert er allerdings gekonnt und stellt sich quer: „Ich gehe nicht in die Maßnahme! […]. Ich sehe es nicht ein, dass ich jetzt in die Maßnahme gehe, nur weil die das wollen.“
Die Maßnahmen sollen dem jungen Benz-Barackler eigentlich helfen, einen richtigen Beruf zu finden. Die Frage ist nur, ob er überhaupt einen finden will. Es macht nämlich den Anschein, als fände es der Bürgergeld-Empfänger ganz entspannt, nur zwei Stunden täglich zu arbeiten und trotzdem volle Bezüge ausgezahlt zu bekommen.









