Dieses silberne Objekt ist der Vorläufer des Toasters
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 21. April 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Brigitte und Guido aus Aachen kamen mit einem ganz außergewöhnlichen Erbstück zu Horst Lichter: Einem prachtvollen Biscuit Warmer aus Hanau der Manufaktur Schleissner und Söhne, gefertigt zwischen 1880 und 1900. Das silberne Stück glänzt nicht nur durch seine kunstvolle Verarbeitung, sondern auch durch seine reichhaltigen Details. Innen ist es vergoldet, außen ziert es ein rocailliertes Blattwerk mit Putten, die Lebensfreude und Überfluss symbolisieren.
Der Biscuit Warmer ist außen silber und innen vergoldet
Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) betont die hervorragende Erhaltung des über 140 Jahre alten Meisterwerks und erklärt, dass Schleissner und Söhne seit dem 17. Jahrhundert für exquisite Silberarbeiten bekannt sind. Die Tischkultur wurde durch solche Objekte stilvoll bereichert, und dieses Exemplar ist so etwas wie ein Vorläufer moderner Toaster, um Gebäck warm zu halten.
Beim Bieten sprengte der Biscuit Warmer alle Erwartungen: Zahlreiche Händler versuchten sich an diesem Schätzchen. Die Gebote stiegen schnell bis auf 1.600 Euro und damit über die Expertenschätzung von 1.200 bis 1.400 Euro. Letztlich wurde das kunstvolle Silberstück für 1.600 verkauft. Brigitte und Guido waren begeistert von dem Preis.
Alle weiteren Raritäten vom 21. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- Porzellan-Duftöllampe „Bambi“ von Goebel: Sebastian und Wilfried aus Hessen fanden die zierliche Duftöllampe bei einer Haushaltsauflösung. Das offizielle Walt-Disney-Lizenzprodukt ist in einem Top-Zustand mit Originalsiegel. Expertenschätzung: 50 bis 100 Euro.
- Zigarettenautomat Reemtsma aus 1936: Ria und Stefan aus Vreden im Münsterland präsentierten einen seltenen Vierschachtautomaten mit originalem Lack und funktionierender Mechanik. Expertenschätzung: 500 bis 550 Euro.
- Silberbrosche mit Karneol von Evald Nielsen: Irmgard aus Stuttgart hatte die dänische Brosche aus Sterling-Silber online erworben. Der Farbglanz des Karneols und die handgetriebene Gestaltung beeindruckten die Experten. Expertenschätzung: 250 bis 400 Euro.
- Jugendstilvase in grün mit Golddekor: Roswitha aus Brake-Unterweser brachte eine filigrane, dreifach verzweigte Vase mit Mohnblumen- und Mondblumendekor. Sie stammt aus Frankreich und ist um das Jahr 1890 entstanden. Expertenschätzung: 400 bis 600 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.








