600 Jahre alter Sensationsfund? Horst Lichter zweifelt an Echtheit

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Das spannendeste Objekt des Tages wird bei “Bares für Rares” mit Samthandschuhen angefasst. Das sei laut Expertin auch wichtig, denn “dieses Dokument ist sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr alt”.
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Der Gastgeber kann das nicht glauben. “Das Blatt Papier mit einem Siegel dran” – wie Lichter es nennt – sehe aus, als ob das eine Kopie wäre.
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Aber Bianca Berding bekräftigt, dass das mitgebrachte Objekt sehr gut erhalten sei. “Das ist sehr selten.” Selten sei auch, dass solche Urkunden in den Handel kommen. Spannend! Worum geht es hier?
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Leah und Burkhard präsentieren eine Papsturkunde, die wunderbar erhalten – und fast 600 Jahre alt ist. Das Kanzleischreiben auf Pergament mit Bleisiegel wurde von Hand im Auftrag von Papst Eugen IV. geschrieben und datiert auf den 31.05.1439.
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Es sei exakt das Jahr, in dem Gutenberg anfing, mit beweglichen Lettern den Buchdruck zu revolutionieren. “Wir sind am ausgehenden Spätmittelalter”, weiß Bianca Berding. “Das ist richtig, richtig lange her.” Noch immer ist Horst Lichter skeptisch, weil das Schriftstück so tadellos aussieht.
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Trotz des perfekten Zustands dürfte das Papstdokument zwar schwer verkäuflich sein, die Expertin ruft dennoch 2.500 bis 2.800 Euro auf. “Vielleicht wittern ja zwei oder drei Händler das Riesending”, hofft Lichter für die Verkäufer.
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Im Gegensatz zu Lichter erkennen die Händler das sehr hohe Alter. Das altehrwürdige Schriftstück begeistert. Es kann Julian Schmitz-Avila 1.500 Euro entlocken. Das passt gut: Er ist katholisch und kann Latein.

 

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