„Bares für Rares“ am 28. April : Für diese Edelbrosche wurden Tausende geboten
„Bares für Rares“ am 28. April:Für diese Edelbrosche wurden Tausende geboten
Strahlende Diamanten und Brillanten – in diese Brosche verliebten sich Experten und Händler
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 28. April 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
In der heutigen Ausgabe präsentierten Hans-Otto und seine Frau aus Köln Horst Lichter eine atemberaubende Brosche. Die geerbte Brosche aus den 60er Jahren war ein Hochzeitsgeschenk zur goldenen Hochzeit von Hans-Ottos Großvater. Sie zeichnet sich durch ein spektakuläres Design aus – funkelnde 3,3 Karat Brillanten und diamantbesetzte Trapeze im typisch eleganten 60er-Jahre-Stil. Die Brosche stammt vom renommierten Juwelier Weyersberg aus Düsseldorf, dessen Initial „W“ auf der Rückseite zu sehen ist.
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schwärmte von der meisterhaften Handarbeit: Fein gezogene Drähte in Kombination mit einer ausgezeichneten Fassung der Diamanten in Weißgold und Platin ließen die Brosche zu einem wahren Schmuckkunstwerk werden. Ihre Wertschätzung lag bei 3.500 bis 4.000 Euro – ein Preis, der der emotionalen Bedeutung und der außergewöhnlichen Qualität des Stückes genau gerecht ist.
Die kunstvoll gestalteten Drähte erinnern an ein Feuerwerk oder an einen explodierenden Stern
Im Händlerraum entbrannte sofort ein leidenschaftliches Bieterduell. Die Gebote schossen blitzschnell von 1.500 auf stolze 3.500 Euro. Schließlich erhielt Lisa Nüdling (46) den Zuschlag für den Original-Juwelen-Schatz. Hans-Otto zeigte sich äußerst zufrieden mit dem erzielten Top-Preis, der genau der Schätzung der Expertin entsprach. Die Familie kann sich nun freuen und die Brosche sorgt sicher für eine glänzende Zukunft ihrer Enkelkinder.
Alle weiteren Raritäten vom 28. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- Design-Leuchte von Harveiluce: Zoe und Raymond aus Krefeld haben das Stück auf einem Trödelmarkt für 15 Euro erworben. Dabei handelt es sich um einen Entwurf des italienischen Designers Luigi Massoni für die Manufaktur iGuzzini aus den 1970er Jahren. Der Chromfuß und der Lampenschirm aus Kunststoff sind im typischen Space-Age-Design gehalten. Expertenschätzung: 300 bis 400 Euro.
- Silberner Tulpenkrug: Das Ehepaar Sigrid und Andreas aus Gütersloh brachte einen Krug mit, den sie auf einer Auktion gekauft hatten. Das Objekt stammt aus England und wurde 1735 aus 925er Silber im Barockstil gefertigt. Verziert ist er mit frühen Rokoko-Motiven sowie dem Stempel von William Shaw I. aus London. Der Krug weist einige Reparaturspuren auf. Expertenschätzung: 900 bis 1.100 Euro.
- Cartier-Füllfederhalter: Hilde aus Zons brachte das Geschenk ihres Mannes der Firma „Pasha de Cartier“ zur Expertise. Es handelt sich um einen Füllfederhalter mit einer dazugehörigen 18-Karat-Goldfeder. Das Objekt wurde 1989 aus versilbertem Metall im Trinity-Ring-Design gefertigt. Expertenschätzung: 350 bis 450 Euro.
- Meissener Schützentellern: Hildegard und ihr Schwiegerenkel aus Paderborn brachten eine Serie von zehn Meissener Schützentellern mit. Es handelt sich um handgemalte Variationen desselben Schießscheiben-Motivs im „Neuer Ausschnitt“-Design von Johann Joachim Kändler. Die Objekte werden auf die Zeit zwischen 1895 und 1930 datiert. Expertenschätzung: 700 bis 800 Euro für das Set.
- Hahn-Holzschnitt-Druck: Juana aus Bornheim brachte eine geschenkte expressionistische Darstellung des deutschen Künstlers Ewald Mataré aus dem Jahr 1937 in die Sendung mit. Der kunstvoll gezeichnete Hahn steht im Christentum für Reue, Umkehr und Verrat. Das Bild wurde gedruckt und auf Holz geschnitzt, hat aber im Laufe der Zeit stark vergilbt. Expertenschätzung: 1.000 bis 1.500 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.








