“Das ist so großartig!”: “Bares für Rares”-Händler lachen Tränen über skurille Krawatten

1 21
Nicht nur Horst Lichter staunt in der Montagsausgabe von “Bares für Rares” (ZDF) über die seltenen Herren-Accessoires aus den 1970ern. Auch im Händlerraum sorgt die Anprobe für herzhaftes Gelächter. Das steht nur einem ganz bestimmten Typ Mann, sagt Händlerin Elisabeth Nüdling.
2 21
“Ich werd’ verrückt, das hatten wir noch nie”, freut sich Lichter, als er die extravaganten Krawatten von Uschi und Edmund aus Bremerhaven bestaunt. Die Objekte stammen aus der eigenen Boutique für exklusive Wäsche “D&D – drunter und drüber”, erzählt die Verkäuferin und erntet für den Namen einen Lacher von Lichter: “Sehr gut.”
3 21
Die Krawatten sind nach der Schließung der Boutique “übrig geblieben und lagen Jahrzehnte im Schrank”, fährt Verkäufer Edmund fort. Experte Detlev Kümmel datiert die fünf Krawatten von Designer Pierre Cardin aus Filz und dünnen Metallplatten (mit Siebdruck bedruckt) in die 1960er- bis 1970er-Jahre. Eine zusätzliche Krawatte stammt von artmade.
4 21
Auch Kümmel findet die Stücke großartig, denn eins steht fest: “Kontakt kriegst du damit sofort, denn wenn du die trägst, fragt jeder: ‘Darf ich mal fühlen?'” und schon ist man im Gespräch. Der Zustand ist, “wenn auch nicht mehr ganz neuwertig”, immer noch gut, findet Kümmel.
Anzeige
5 21
Gewünscht wird nicht mehr als “ein Huni”, meint der Verkäufer. Doch Experte Kümmel taxiert die kuriosen Accessoires tatsächlich auf 500 bis 600 Euro. “Boah”, wirkt Lichter total überrascht von der hohen Wertschätzung: “Das haut mich echt um.” Auch das Verkäuferpaar hat “damit überhaupt nicht gerechnet”.
6 21
Im Händlerraum werden die Krawatten jedoch nicht vorrangig als Sammelobjekte betrachtet, sondern von Daniel Meyer und David Suppes gleich angezogen. Zur großen Belustigung von Elisabeth Nüdling, die sich vor Lachen krümmt: “Das ist so großartig”, findet sie den Anblick, denn: “Das ist immer ein ganz spezieller Typ Mann, der sowas trägt.”
7 21
“In meinem ganzen Händler-Leben habe ich sowas noch nie gesehen – obwohl ich die 1980er-Jahre sogar miterlebt habe”, gibt Händler Meyer zu. Suppes bezeichnet die skurrilen Metallkrawatten hingegen als “ein Stück Zeitgeschichte”. Doch das erste Gebot kommt von Wolfgang Pauritsch in Höhe von 60 Euro, denn auch er findet die Krawatten gut.
8 21
Alle bieten fleißig mit. Nur Händler Benjamin Leo Leo hält sich zurück und gibt zu: “Sie gefallen mir nicht.” Die Aussage wirkt als Dämpfer und so bleibt das letzte Gebot von Meyer bei 200 Euro stehen. Damit sind die Verkäufer aber mehr als zufrieden und freuen sich, dass der Händler ihre Schätze aus dem Schrank als “echte Rarität” erkannt hat.

 

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!