„Bares für Rares“ Düdelingerin erzielt Traumpreis bei Horst Lichter
Eine Frau aus Luxemburg verkaufte in der beliebten TV-Show einen Champagnerkühler der französischen Marke Piper-Heidsieck.
In der neuesten Ausgabe der Trödelshow „Bares für Rares“ kommt ein ganz besonderes Schmuckstück unter den Hammer: ein leuchtend roter Champagnerkühler der renommierten Marke Piper-Heidsieck. Den ungewöhnlichen Schatz brachte Romaine Peters aus Düdelingen mit in die von Horst Lichter moderierte ZDF-Sendung.
Die gelernte technische Zeichnerin im Maschinenbau ist seit einem Jahr im Ruhestand und konnte in der „Bares für Rares“-Ausgabe vom Mittwoch einen beeindruckenden Preis erzielen. Erstanden hatte die passionierte Motorradfahrerin das Objekt auf einem Flohmarkt in ihrer Heimatstadt. „Eis auf dem Tisch zu haben war noch vor 100 oder 150 Jahren ein Luxusgut, ein Statussymbol“, sagte Expertin Annika Raßbach bei der Vorstellung des Objekts. Bei dem Stück aus durchgefärbtem Kunststoff handele es sich um eine Auftragsarbeit des spanischen Möbeldesigners Jaime Hayon, entstanden sei es vor etwa 20 Jahren.
Die Expertin bewertete den Zustand zwar als „sehr benutzt“, schätzte den Wert aber dennoch auf 130 bis 180 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich dann aber rasch ein lebhafter Bieterwettstreit: Die Gebote stiegen zügig von 50 Euro auf satte 360 Euro – zur Freude der 59-Jährigen aus Düdelingen.
Die „Bares für Rares“-Folge, in der der Champagnerkühler verkauft wird, wird an diesem Mittwoch um 15.05 Uhr im TV ausgestrahlt. Vorab ist sie in der ZDF-Mediathek zu sehen.
Champagnertradition aus Reims
Piper‑Heidsieck ist ein Champagnerhaus mit Sitz im französischen Reims. Gegründet wurde das Unternehmen 1785 von Florens‑Louis Heidsieck. Der heutige Name entstand durch die spätere Verbindung mit Henri‑Guillaume Piper. Das Haus exportiert seit dem 18. Jahrhundert international.
Der Hersteller verfügt über etwa 65 Hektar eigene Weinberge und bezieht Trauben von 240 Partnerwinzern. Seit dem Jahr 2018 ist Émilien Boutillat der Kellermeister von Piper‑Heidsieck.








