„Hartz und herzlich“ Rostock: Hass im Netz trifft Lena mitten ins Herz
„Hartz und herzlich“ Rostock: Hass im Netz trifft Lena mitten ins Herz

Lena ist fassungslos über die Online-Hater. Sie ärgert sich über die Kommentare, die im Internet über sie und andere aus „Hartz und herzlich“ verbreitet werden.
Was tun, wenn das Liebesglück zerbrochen ist? Wie richtet man die erste Wohnung nach vier Jahren Wohnungslosigkeit ein? Und was tun, wenn die Hasskommentare im Netz bis ins Mark verletzen? „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock Groß Klein“ ist eine Sozialreportage, die werktäglich den Alltag von Menschen zeigt, die in den sozialen Brennpunkten der Hansestadt Rostock leben. Viele der Protagonisten sind auf Bürgergeld („Hartz IV“) oder andere Formen von Unterstützung angewiesen. Die Kamera begleitet die Protagonisten bei den Aufs und Abs – Tag für Tag.
Nordseetrip: Wattspaziergang mit Muschelsuche
In der Donnerstagsfolge unternehmen Sandra und Sohn Angelo mit Hund Balou einen Ausflug an die Nordsee. Der Schüler hat schulfrei und das nutzen die beiden gleich für einen Spaziergang am Watt, um Muscheln zu sammeln, die Sandra zum Basteln verwenden will.
Vor Ort sorgt jedoch eine kalte Brise für deutlich ungemütlichere Bedingungen als erwartet. Und dann ist da auch noch ein toter Fisch, den Balou mit großer Begeisterung beschnüffelt.

Jasmin und Maik holen derweil in Rostock ihre einjährige Tochter bei Mutter Bärbel ab. Im Anschluss hat die Familie einen Termin im Mutter-Kind-Heim. Der ist für die Familie nach eigenen Angaben besonders wichtig. Jasmin ist gerade 22 geworden und ihr größter Wunsch ist, dass endlich Ruhe in die Familiensituation einkehrt.
Lena versteht die vielen Hasskommentare nicht
Am Freitag zeigte sich Lena fassungslos über zahlreiche Hasskommentare im Internet. Sie kritisiert, dass in sozialen Netzwerken Unwahrheiten über sie und andere Teilnehmer der Doku-Reihe verbreitet werden. Die Situation setzte ihr spürbar zu. Vor allem, weil sie nicht versteht, wieso die Menschen so tun, als würden sie sie kennen.

Gefragt, wie die anderen Protagonisten mit Hasskommentaren umgehen, herrscht große Einigkeit: Ignorieren und bloß nicht zu Herzen nehmen. Denn: „Wer das macht, der hat einfach Langeweile“, heißt es etwa.
Damian, der regelmäßig mit anderen „Hartz und herzlich“-Darstellern in den Sozialen Medien unterwegs ist und auch Live-Schaltungen durchführt, kennt das Problem: Er sei schon in der Schule immer wieder mit Hass-Kommentaren überhäuft worden.
Hilflos: Schimmel belastet Brigitte weiter
Unterdessen bekommt die 72-jährige Brigitte Besuch von ihrer Tochter Sabrina, die Anfang des Jahres nach Nordrhein-Westfalen gezogen ist. Thema ist erneut der anhaltende Schimmel in Brigittes Wohnung.
Das sagen die Einwohner aus Rostock Groß Klein zur Serie „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock Groß Klein“.
Die zehnfache Mutter beklagt die fehlende Unterstützung durch die Hausverwaltung. Denn Brigitte leidet an Asthma und hat ihren Angaben zufolge bislang noch keine wirkliche Hilfe erhalten.

„Stattdessen kommt immer: Sie lüften nicht richtig.“ Sie ist überzeugt, das stimmt nicht, denn sie lüftet viel und hat auch die Heizung an.








