Bares für Rares: Diese Kleinigkeit ist ein Vermögen wert und du könntest sie auch zu Hause haben!
Ein Flohmarkt-Schnäppchen hat sich in der TV-Show „Bares für Rares“ als waschechtes Kunstwerk herausgestellt.

Ein entspannter Bummel über den Flohmarkt und plötzlich fällt der Blick auf einen unscheinbaren, hübschen Teller. Preis: 1 Euro. Da greift man doch als typischer Flohmarkt-Besucher zu. Dabei handelt es sich bei genau diesem Spontan-Kauf um ein Werk eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Genau das ist bei „Bares für Rares“ passiert!
Horst Lichter hakt nach
Als Karin Ruhland das Händlerstudio betritt, macht sie es direkt spannend: „Ich hab euch was Schönes mitgebracht. Ich hoffe, dass er echt ist.“
Gemeint ist ein kleiner, eher unscheinbarer Keramikteller – nichts, was sofort nach Millionen aussieht. Noch bevor die Schätzung beginnt, will Horst Lichter wissen, woher das gute Stück stammt.
Die Antwort sorgt für Staunen: Erst wenige Wochen zuvor habe sie den Teller auf einem Flohmarkt in Heidelberg entdeckt. „Für einen Euro. Ja!“ Dass sie dabei kichert, ist verständlich – denn schon da scheint sie zu ahnen, dass sie DAS Schnäppchen ihres Lebens gemacht haben könnte.
Kunstexpertin bestätigt: Ja, ein echter Picasso!
Dann der große Moment: Kunstexpertin Dr. Friederike Werner schaut sich den Teller genau an – und bestätigt schließlich die Sensation: „Es handelt sich um sehr hübschen, kleinen Keramikteller, der entworfen worden ist von Pablo Picasso.“
Horst Lichter kann es kaum glauben: „Ein echter Picasso-Teller?! Kein nachgemachter Picasso?“
Die Expertin bleibt dabei und sorgt endgültig für Gänsehaut: „Eine echte Entdeckung, um es mal so ganz vorsichtig zu sagen.“
Der Teller sei in Frankreich entstanden, wo Picasso mit einer Keramik-Manufaktur zusammenarbeitete. Das Motiv? Ganz typisch für den Ausnahmekünstler: ein Stierkämpfer auf einem Pferd, der seine Waffe gen Himmel reckt.

Von 1 Euro zu mehreren Tausend
Spätestens jetzt ist klar: Dieser Flohmarkt-Bummel hat sich mehr als gelohnt! Als die Verkäuferin die Schätzung hört, ist sie völlig überwältigt, jubelt laut auf und klatscht begeistert in die Hände. Verständlich, denn der Wert liegt bei stolzen 3.000 bis 5.000 Euro
Im Händlerraum geht das Bieten zwar nicht ganz bis zum Schätzwert, doch das Happy End lässt nicht lange auf sich warten: Für starke 2.100 Euro verkauft sie ihren einstigen 1-Euro-Fund an Kunsthändler Julian Schmitz-Avila.
Wer selbst regelmäßig über Flohmärkte schlendert, sollte also künftig ganz genau hinschauen. Vielleicht schlummert ja auch zu Hause noch ein echter Schatz – manchmal lohnt sich ein zweiter Blick mehr, als man denkt.









