„Bares für Rares“ heute: Diese Schüssel war plötzlich tausend Euro wert

Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, zum Verkauf gestellt wurden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Eine junge Frau und ihr Vater aus Baden-Baden überraschten Horst Lichter heute mit einem wahren Schatz aus dem Jugendstil. Die filigrane Glas-Schale stammt von der renommierten französischen Glashütte Daum Frères in Nancy und zeichnet sich durch eine wächserne Patinage-Oberfläche mit erhabenen, kalligraphisch bemalten Blumenmotiven aus. Das kunstvolle Stück wurde laut Expertise etwa zwischen 1905 und 1915 gefertigt und trägt das charakteristische Daum-Nancy-En-France-Markenzeichen mit Lothringer Kreuz, was die Herkunft und das hohe Alter bestätigt.

Die Verkäufer fanden das außergewöhnliche Objekt zufällig auf einem Flohmarkt, die Kaufsumme lag gerade einmal bei drei Euro. Die Expertin schätzt den Wert des Objekts auf 700 bis 900 Euro, womit sich ein enormes Wertsteigerungspotenzial ergab. Im Händlerraum entwickelte sich ein Bietergefecht mit mehreren Interessenten, die mit ihren Angeboten rasch die Schätzung überboten. Am Ende kaufte die Händlerin Elke Velten-Tönnies die aufsehenerregende Schale für 1.000 Euro.

Die Verkäufer zeigten sich überglücklich, dass der Flohmarktfund eine so hohe Wertschätzung und einen so guten Verkaufspreis erzielte. Auch die Händlerin war begeistert von dem einzigartigen Jugendstil-Glasobjekt und betonte die besondere Seltenheit und Qualität des Stücks

Alle weiteren Raritäten vom 3. Juni 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:

  • Art-déco Stabbrosche mit Zuchtperlen und Brillanten: Ralf und Jannik aus Verne boten eine Brosche aus Weißgold. Gefertigt wurde sie in den 1920er Jahren. Die Brosche bestach durch eine raffinierte geometrische Oberfläche mit Millgriff-Dekor und feinen Diamanten. Die Expertenschätzung lag bei 700 bis 900 Euro.
  • Altes Stethoskop aus Buchsbaumholz: Imme aus der Südpfalz brachte ein frühes medizinisches Abhörgerät mit, das wahrscheinlich um 1900 gefertigt wurde. Es ist noch im guten Zustand mit leichter Patina. Die Expertenschätzung lag zwischen 50 und 100 Euro.
  • Porzellanfigur „Schnitterin“ von Arthur Storch: Brigitte aus Berlin und Iris aus der Feldberger Seenlandschaft stellten eine feine Porzellanfigur vor, die um 1918 bis 1925 entstand. Die Skulptur zeigt eine bäuerliche Frau mit Sichel, gefertigt in den renommierten Schwarzburger Werkstätten. Die Expertenschätzung lag bei 200 bis 300 Euro.
  • Leuchtreklame „VeGe“ aus den 1970er Jahren: Klaus aus Lutzingen in Bayerisch-Schwaben brachte eine Vintage-Reklame mit, die einst außen an einem Tante-Emma-Laden hing. Gefertigt aus Eisenplatte und Acrylglas, mit funktionierender Leuchtstoffröhre, jedoch defekter Verkabelung. Die Schätzung lag zwischen 100 und 150 Euro.

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