“Ich war ein riesiger Chaot”: “Bares für Rares”-Urgestein erinnert sich zurück an seine ersten Folgen bei der ZDF-Trödelshow
Heute ist er einer der bekanntesten Händler bei „Bares für Rares“, doch in seiner Anfangszeit musste Julian Schmitz-Avila erst noch zu seinem Selbstbewusstsein finden. So wild waren seine Anfänge bei der ZDF-Show.

Auch wenn Horst Lichter das Gesicht von „Bares für Rares“ ist, haben sich auch die Händlerinnen und Händler längst zu echten TV-Stars gemausert. Einer ist bereits seit über 10 Jahren bei der Trödelshow zu sehen: Julian Schmitz-Avila. Heute wirkt der Antiquitätenprofi total souverän vor der ZDF-Kamera, doch in seiner Anfangszeit sah das noch ganz anders aus. In einem Interview mit DERWESTEN packt der 39-Jährige über seine chaotischen Anfänge aus.
Bei seiner ersten Sendung musste er sich sogar das Sakko leihen: So startete Julian Schmitz-Avila bei “Bares für Rares” durch
Als Julian Schmitz-Avila nach seiner Anfangszeit bei der ZDF-Show gefragt wurde, gibt er herrlich ehrlich zu, dass er in die Rolle des souveränen Händlers erst noch hineinwachsen musste. An seinem ersten Drehtag sei vieles noch improvisiert gewesen: „Ich hatte damals einen Vollbart, schütteres Haar, wog 115 Kilo und saß in einem Sakko meines Vaters am Händlertresen. Alles irgendwie zusammengeschustert und zusammen geliehen, aber ich habe versucht, meinen Weg zu finden.“
Bevor er mit der Show durchstartete, habe Schmitz-Avila für seinen Vater gearbeitet. Von einem Luxusleben war er damals noch meilenweit entfernt: „800 Euro netto bei einer 6-Tage-Woche“ seien seine Arbeitsbedingungen gewesen. Als dann das Angebot eintrudelte, Teil von „Bares für Rares“ zu werden, habe er sich sogar 2.000 Euro von einem Kumpel leihen müssen, um überhaupt bei der Show mitmachen zu können.
Julian Schmitz-Avila gibt alles, um seiner Rolle als TV-Berühmtheit gerecht zu werden
Der Händler gibt zu, dass er in der Öffentlichkeit sehr darauf achte, sich stets vorbildlich zu benehmen, um seine Stellung bei „Bares für Rares“ nicht zu gefährden: „Wenn du einmal blöd auf den Boden schaust, musst du dir anhören, du wärest abgehoben. Ich schütze dieses Geschenk, das ich bekommen habe, wie meinen Augapfel.“
Julian Schmitz-Avila habe sich dank der Trödelshow zu einem selbstbewussten, pflichtbewussten Erwachsenen entwickelt, so sein Fazit: „Ich weiß noch, als ich bei ‚Bares für Rares‘ angefangen habe, war ich ein riesiger Chaot. Mittlerweile bin ich eine feste Größe, eine Vertrauensperson für viele Leute, das habe ich dem Format und der großen Familie, die das Team mittlerweile ist, zu verdanken.“
Warum Horst Lichter in der Trödelshow einen richtigen Schock bekam, könnt ihr hier nachlesen:
“Bin sehr erschüttert”: 230 Jahre alter “Schatz” lässt Horst Lichter in “Bares für Rares” an der Menschheit zweifeln!
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