„Er hat uns alle angelogen!“ – heide rezepa zabel Insider verrät über Horst Lichter
Skandal bei „Bares für Rares“: Heide Rezepa-Zabel bricht ihr Schweigen – und erhebt schwere Vorwürfe gegen Horst Lichter
Köln, Juni 2025 – Der Glanz der beliebten ZDF-Trödelshow Bares für Rares ist in den letzten Monaten dramatisch verblasst. Was einst als sympathisches Format für Antiquitätenliebhaber galt, steht nun im Zentrum eines der größten Skandale des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Im Fokus: Moderator Horst Lichter – und nun auch seine langjährige Kollegin, Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel.
In einem knapp einstündigen Interview mit dem Spiegel erhob die promovierte Kunsthistorikerin und akademische Galionsfigur der Sendung schwere Vorwürfe gegen den Moderator. Ihre Worte ließen kaum Raum für Zweifel:
„Er hat uns alle belogen. Nicht nur mich. Nicht nur das ZDF. Ganz Deutschland“, erklärte sie mit fester Stimme, während ihr Gesicht Müdigkeit zeigte – aber ihre Augen Entschlossenheit brannten.
Ein zerbrochenes Vertrauen
Fast zehn Jahre lang standen Heide und Horst Seite an Seite vor der Kamera, arbeiteten an hunderten von Folgen zusammen. Sie beschrieb ihre frühere Beziehung als „eng“, geprägt von Respekt und gegenseitigem Vertrauen. „Ich habe ihm geglaubt – als Freund, als Kollege, als Mensch mit Herz“, so Heide.
Doch Ende 2024 begann alles zu bröckeln.
Horst Lichter habe damit begonnen, ausgewählte Experten zu überreden, sich an einem geheimen Investitionsfonds für seltene Antiquitäten zu beteiligen – angeblich, um bedeutende Kulturgüter zu sichern, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gezeigt werden könnten.
„Damals klang es wie eine gute Sache“, berichtet Heide. „Ich dachte, wir bewahren kulturelle Schätze. Ich hätte nie geahnt, dass daraus ein perfides Spiel werden würde.“
Die verhängnisvolle Entscheidung
Verführt von Horsts Charme, seiner Mischung aus Humor und Sentimentalität, unterschrieb Heide schließlich einen Investitionsvertrag im Wert von 2,5 Millionen Euro – ihr gesamtes Vermögen. Ihr wurde eine Beteiligung an einer Sammlung versprochen, die u. a. seltene Uhren, Meißner Porzellan aus dem 18. Jahrhundert und ein Gemälde aus dem Umfeld von Caspar David Friedrich umfassen sollte.
Doch die versprochenen Objekte kamen nie an. Horst zog sich zunehmend zurück. Und Heide wurde klar: Die Realität entsprach nicht den schönen Worten.

Ein Insider meldet sich
Was sie schließlich zum Handeln bewegte, war die Aussage eines jungen Crewmitglieds. Dieser behauptete, einst angewiesen worden zu sein, die Herkunftsdokumente einer Bronzestatue zu fälschen. Außerdem habe Lichter seine Prominenz regelmäßig genutzt, um außerhalb des ZDFs lukrative Privatgeschäfte mit Sammlern abzuwickeln.
Heide begann, selbst zu recherchieren. Mit jedem Fundstück wuchs ihr Entsetzen.
„Alles, was ich geglaubt habe – die Geschichten, die wir erzählt haben – könnten Teil eines Spiels gewesen sein, das Horst inszeniert hat“, sagt sie heute.
Das ZDF unter Druck
Auf Nachfrage zur Reaktion des ZDF erklärte Heide: „Zuerst wollten sie schweigen. Ich verstehe ihre Angst – ein Skandal hätte die Marke beschädigen können. Aber ich konnte nicht zulassen, dass die Zuschauer weiter getäuscht werden.“
Während einige Kolleginnen und Kollegen weiterhin schweigen, haben sich erste Stimmen hinter Heide gestellt. Ein anonymer Experte sagte:
„Horst betrügt uns nicht nur finanziell. Er spielt mit unseren Emotionen. Er lässt uns glauben, wir seien die Hüter der Kultur – dabei nutzt er sie nur für sich.“
Horst Lichter kontert
Über seinen Anwalt ließ Horst Lichter sämtliche Vorwürfe zurückweisen. Die Anschuldigungen bezeichnete er als „emotionale Erfindungen einer Frau, die über ihren finanziellen Verlust verbittert sei“. Zudem kündigte er rechtliche Schritte wegen Verleumdung und Rufschädigung an.
Doch das öffentliche Interesse an Lichters Verteidigung schwindet. Was anfangs wie ein persönlicher Konflikt aussah, wird zunehmend durch Aussagen weiterer Zeugen und interne Dokumente gestützt. Immer mehr deutet darauf hin: Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Problem.
Von der Expertin zur Whistleblowerin
Dr. Heide Rezepa-Zabel, 58 Jahre alt, war lange mehr als nur Expertin im Fernsehen. Sie lehrte an Universitäten, schrieb Fachliteratur – und wurde zur Ikone gebildeter Frauen im deutschen TV.
Heute ist sie die Frau, die nicht mehr schweigen konnte.
„Ich hätte mit dem Wissen leben können“, sagt sie. „Aber als er nicht nur mir, sondern dem Publikum den Rücken zukehrte, wusste ich: Ich muss sprechen. Sonst wäre ich eine Komplizin gewesen.“
Das Interview endet still. Heide blickt aus dem Studiofenster. Die Kölner Morgensonne fällt auf ihr Gesicht – faltiger als früher, aber entschlossener als je zuvor.
„Horst Lichter hat nicht nur mich getäuscht. Er hat uns alle getäuscht.“








