Als RTL die „krasseste Lügnerin“ sucht, freut sich Dschungelcamp-Star Ariel:

Wer im kolumbianischen Dschungel bei einer Reality-Show bestehen will, sollte eigentlich einiges aushalten können. Müsste man denken. Bei Ariel, die nach dem Dschungelcamp nun Bacherlotte wird, allerdings reichte schon in der zweiten Folge von „Die Reality Queens“ (RTL+) die Tatsache, dass sie das Mückenspray nicht finden konnte, um echte Panik auszulösen.
Und von den Tieren im Dschungel war sie ebenfalls überrascht. Ihre Kenntnisse über Flora und Fauna ließen zudem zu wünschen übrig: „Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass irgendein Wolf kommt.“
Während Wölfe sich eher in Ariels Heimat, der Schweiz, aufhalten, tummeln sich in Kolumbien derzeit jede Menge falscher Schlangen. „Als Teamchefin hat Jenny total versagt“, schoss Cecilia Asoro ungeniert gegen Jenny Elvers – zumindest vor laufender Kamera. „Nach dem Spiel kommt eine Ansage“, verkündete die Datingshow-Veteranin selbstbewusst. Dass Jenny dabei wie Rumpelstilzchen um das Lagerfeuer hüpfte und mit „Voodoo, Voodoo“-Rufen Regen herbeizurufen versuchte, trübte kurzzeitig die Stimmung aller Reality Queens.

Kader Loth reagiert fassungslos auf Ausstieg von Teamkameradin: „Schlag ins Gesicht“
„Ich bin nicht dumm, jeder normale Mensch kann puzzlen“, bekannte Ariel, die im Dschungelcamp behauptet hat, dass die Erde nicht rund, sondern flach sei, missmutig (ihr Dauerzustand im Dschungel), als Host Twenty4Tim die zwölf Damen durch einen Fluss waten und ein Bilderrätsel lösen ließ. Unter viel Gekreische waren es dann aber ausgerechnet Jennys Green Gekkos, die sich den Weg ins Luxuscamp erspielten. Ein Pavillon mit echten Betten und sogar ein Koch wartete da. Weil die Siegerinnen ihren Triumph in unmittelbarer Hör- und Sichtweite auskosteten, lamentierte Ariel: „Warum provozieren sie mich so? Aber egal, ich werde es zurückgegeben.“
„Ich finde die Situation sehr erniedrigend für uns. Die sprechen uns nicht einmal Mut zu“, stimmte Kader Loth ein und philosophierte: „In Schwierigkeiten lernst du den wahren Charakter eines Menschen kennen.“ Wenn ihr der Satz mal nicht noch auf die Füße fällt. Christina Shakira dürfte darauf entspannt von daheim aus blicken. Unter Tränen besiegelte sie ihr Aus: „Hier ist alles so nass und so.“ Kapitänin Kader Loth fand’s weniger witzig: „Das war natürlich wirklich ein Schlag ins Gesicht.“
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Als die “krasseste Lügnerin” gesucht wird, jubelt Ariel: “Das ist mein Spiel”
„Richtig krass“ beziehungsweise haarig wurde es tags darauf für Loth selbst. „Mir fallen schon die Extensions raus“, reihte sie ihre Haarteile fein säuberlich an einem Seil auf und bekannte, die neue RTL-Show sei „härter als das echte Dschungelcamp“. Ob auch die Extensions zum Loth’schen Wegweiser taugen? Noch am Morgen zuvor hatte sie schließlich – zur Belustigung ihrer Teamkameradinnen – Slipeinlagen zweckentfremdet. Ohne Extensions, aber mit einer Menge philosophischer Worte machte Kader die morgendliche Runde. „Irgendwann werden wir zum Adler“, prophezeite sie der schluchzenden Tanja.
Ob sich die Pink Piranhas noch als Könige der Lüfte entpuppen, bleibt abzuwarten. Als Twenty4Tim im nächsten Spiel allerdings die „krassesten Lügnerinnen“ suchte, wähnte sich Ariel indes im Höhenflug: „Das ist mein Spiel.“ Weil sie aber kurz später aus einer Box mit einer großen haarigen Spinne einen Geldschein rausholen musste, herrschte sie ihr eigenes Team an: „Bitte nicht stressen!“ Zwar sammelten die Pink Piranhas mehr Geld als die Konkurrentinnen ein, im Losercamp müssen sie allerdings trotzdem vorerst bleiben.
In kargen Verhältnissen wurde es dann aber noch richtig emotional: Kader Loth berichtete von ihrer Gebärmutter-Operation, die sie mitten hinein in die Wechseljahre katapultierte: „Plötzlich hatte ich über Nacht alle 30 Symptome.“ Neben Schüttelfrost, Panikattacken und Angstzuständen besiegelte der Eingriff für die 53-Jährige auch die Kinderlosigkeit. „Kader hat mich sehr berührt“, erreichte sie mit dem Geständnis sogar die sonst meist so teilnahmslos wirkende Ariel.








