Alter Friseurstuhl begeistert “Bares für Rares”-Händler: “Komme jetzt immer zum Haare schneiden”..

So bunt und fröhlich wie sich die beiden Freundinnen Tabea (zweite von links) und Pia vor Horst Lichter (zweiter von rechts) und Detlev Kümmel präsentieren, sind sie – und die Geschichte zum Objekt – auch.
Was es mit ihrem Partnerlook auf sich hat? Und welche witzige Geschichte mit dem Objekt in Verbindung steht? Die Galerie verrät’s.
Die Jacken sehen nicht nur gleich aus, sondern sind auch noch auffällig im Design. Der Spaß dahinter: Da ihr Freund nicht mit ins Studio konnte, haben sich die Verkäuferinnen in Gedenken an ihn in sein Outfit geworfen. Die Oberteile gehören also dem Kumpel.
“Das finde ich cool!” Horst Lichter ist begeistert von der munteren Truppe.
Warum er eigentlich hätte mitkommen müssen, erklärt sich aus der Story, die das Dreierteam im Zusammenhang mit dem mitgebrachten Sitzmöbel erlebt hat.
Den Stuhl mit Original-Kunstlederüberzug hat Tabea einst auf einem Nachtflohmarkt in Konstanz erworben.
Da man bei diesen Flohmarkt-Events immer gerne noch das ein oder andere Gläschen trinkt und nicht direkt nach Hause geht, schleppten die drei Freunde den Stuhl an dem Abend durch ganz Konstanz. “Mal als Rucksack, mal als Thron, mal als Sänfte”, erinnert sich die Noch-Besitzerin lachend.
Aus Platzmangel soll das gute Stück weiterziehen – als Stuhl, Ablage, Garderobe oder was auch immer.
Das massive Holzsitzmöbel mit Kopfstütze und anderen nützlichen Funktionen ist eigentlich ein Friseurstuhl und entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.
Unter anderem lässt sich das Sitzpolster drehen, was die Reinigung deutlich vereinfacht. Haare, Bartstoppeln und Wasser lassen sich so leicht entfernen.
Der Stuhl kann heute 200 bis 250 Euro einbringen. Wie viel sie damals dafür ausgegeben haben, wissen die beiden Verkäuferinnen nicht mehr so genau. 50 bis 75 Euro könnten es gewesen sein. Der Abend war einfach zu feucht-fröhlich …
Im Händlerraum ist vor allem Jan Cizek (vorne) angetan. Ob ihn die Massage von Kollege Anaisio Guedes positiv beeinflusst für seine Gebote?
Jawohl! Für 170 Euro ersteht er das Relikt aus der Zeit zwischen 1900 und 1920.
Daniel Meyer jedenfalls freut sich für seinen Händlerkollegen und frohlockt: “Ich komme jetzt immer zu dir zum Haareschneiden. Fünfmal, dann haste den Stuhl raus.”

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!