Arbeitslose Sandra gönnt sich 3D-Drucker für hunderte Euro – ihren Kredit zahlt sie nicht ab

Arbeitslose Sandra legt sich 3D-Drucker für hunderte Euro zu

Sandra aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ ist umgezogen und hat keinen festen Job. Für ihr Eigenheim hat sie mit ihrem Mann einen Kredit aufgenommen. Statt diesen abzubezahlen, leistet sie sich ein teures Hobby.

Sechsfach-Mama Sandra hat sich gemeinsam mit ihrer Familie vor acht Monaten den lang ersehnten Traum vom Eigenheim erfüllt.

„Hartz und herzlich“: Arbeitslose Sandra legt sich 3D-Drucker für hunderte Euro zu
„Hartz und herzlich“: Arbeitslose Sandra legt sich 3D-Drucker für hunderte Euro zuRTLZWEI

Doch der Alltag bringt Herausforderungen mit sich: Familienoberhaupt Tino arbeitet weiterhin als Sicherheitsfachmann in Rostock und muss deshalb pendeln.

Da „Hartz und herzlich“-Sandra bislang keinen Führerschein hat, ist die Organisation des Familienlebens oft schwierig.

Immerhin haben Sandra und ihre Familie ein ganz neues Hobby: Sie drucken Figuren mit einem 3D‑Drucker. Ein Geschäft können sie damit jedoch nicht machen, denn die Vorlagen sind nicht ihre eigenen Ideen.

Die 43-Jährige kennt allerdings eine Möglichkeit, vielleicht doch den einen oder anderen Taler damit zu verdienen. Ist der Plan erfolgversprechend?

"Hartz und herzlich" zeigt den Alltag in den sozialen Brennpunkten Deutschlands.
“Hartz und herzlich” zeigt den Alltag in den sozialen Brennpunkten Deutschlands.RTLZWEI

„Hartz und herzlich“-Sandra hat gleich zwei 3D-Drucker

Sandra ist mittlerweile weg vom Bürgergeld, da Ehemann Tino mit seinem Job das Geld nach Hause bringt. Die beiden haben einen Kredit für das Eigenheim aufgenommen – doch statt diesen in Raten abzubezahlen, wird das Geld offenbar lieber ausgegeben.

Nun wurde ein 3D-Drucker angeschafft, der mehrere Hundert Euro kostet. Und davon hat sie sogar gleich zwei Geräte, wie sie stolz in der Kamera präsentiert.

Obwohl „Hartz und herzlich“-Sandra, über die sich die Nachbarn schon beschwert haben, arbeitslos ist und keinen Job hat, kann sie sich dank des Gehalts von Tino viele Dinge leisten. Sie haben nicht nur Tiere und drei E-Scooter, sondern jetzt auch zwei 3D-Drucker.

„Den einen habe ich geschenkt bekommen und den anderen hat mein Mann gekauft“, sagt Sandra. Ein solcher Drucker kann teuer sein – etwa 300 bis 500 Euro kostet ein entsprechendes Gerät.

Mit dem 3D-Drucker fertigt die Familie unter anderem Dekoration oder Spielzeuge an. „Wir dürfen es ja nicht verkaufen, weil wir die Lizenz nicht haben von den Leuten, dass wir die verkaufen dürfen“, erklärt Sandra. Und weiter: „Anders wäre es, wenn ich Büsten herstellen würde von mir persönlich. Aber wer will mich schon im Wohnzimmer stehen haben?“

Auch ein anderer „Hartz und herzlich“-Protagonist und Bürgergeld-Empfänger verprasst sein Geld – für Schuhe.

RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.

Von KUKKSI REDAKTION

Das Original zu diesem Beitrag “„Hartz und herzlich“: Arbeitslose Sandra legt sich 3D-Drucker für hunderte Euro zu” stammt von KUKKSI.

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