Auto-Stress und Schock-Moment vor dem großen Fest! 🚑😱 | Die Wollny
Kurz vor einem der wichtigsten Familienfeste herrscht bei den Wollnys Ausnahmezustand. Eigentlich sollte alles ganz anders laufen: Maßanzüge, letzte Vorbereitungen, Vorfreude auf das große Beschneidungsfest von Aurelio. Doch wie so oft bei Familie Wollny kommt es anders – und zwar dramatischer als erwartet.
Ausgerechnet drei Tage vor dem Fest wird bei Stefania Wollny ein schwerwiegendes Problem entdeckt. Bei der Abholung ihrer Aufenthaltsgenehmigung in Manavgat teilen ihr die Behörden mit, dass ihr Auto bei der letzten Einreise nicht hätte in die Türkei eingeführt werden dürfen. Angeblich habe der Wagen sich nicht lange genug außerhalb des Landes befunden. Pikant: An der Grenze war damals alles reibungslos verlaufen, der Zoll hatte sie ohne Beanstandung durchgewunken.
Die Empfehlung der Behörde ist eindeutig – und brutal zugleich: Stefania soll so schnell wie möglich mit dem Auto zur türkisch-griechischen Grenze fahren, dort ausreisen, einige Stunden warten und anschließend wieder einreisen. Nur so ließe sich eine saftige Strafe oder sogar Ärger mit der Aufenthaltsgenehmigung vermeiden. Eine Entscheidung, die keine Zeit lässt – und enorme Konsequenzen hat.
Denn die Strecke beträgt fast zwölf Stunden pro Richtung. 24 Stunden Fahrt, ohne echte Pausen. Und das ausgerechnet kurz vor dem großen Fest, auf das sich die gesamte Familie seit Monaten freut. Klar ist: Sollte es Probleme an der Grenze geben oder Stefania nicht wieder einreisen dürfen, würden gleich drei Personen fehlen – Stefania selbst, Harald und Ali.
Die Stimmung ist angespannt. Angst, Wut und Hilflosigkeit wechseln sich ab. Immer wieder steht die bange Frage im Raum: Schaffen sie es rechtzeitig zurück? Oder verpassen sie das einmalige Erlebnis von Aurelios Beschneidung?
Trotz aller Sorgen macht sich das Trio schließlich auf den Weg Richtung Grenze. Mit im Gepäck: Gastgeschenke, kleine Glücksbringer, türkische Traditionen – und die Hoffnung, dass alles gut ausgeht. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass das eigentliche Drama erst noch bevorsteht.

Nach rund fünf Stunden Fahrt, etwa 600 Kilometer von Zuhause entfernt, kommt es auf Höhe der Stadt Kütahya zu einem schockierenden Zwischenfall. Kurz nach einem Fahrerwechsel löst bei Harald plötzlich der Defibrillator aus. Die Fahrt endet abrupt – nicht an der Grenze, sondern im Krankenhaus.
Ein Krankenwagen wird gerufen, Harald wird in die Notaufnahme gebracht. Seit Stunden warten Stefania und Ali bangen Herzens auf die Untersuchungsergebnisse. Klar ist nur eines: Die Fahrt zur Grenze ist damit endgültig vom Tisch. Die Gesundheit geht vor.
„Es ist alles noch schlimmer gekommen, als wir es uns hätten vorstellen können“, sagt Stefania sichtlich mitgenommen. Statt Zollformalitäten und Zeitdruck geht es nun um Stabilisierung, um medizinische Gewissheit – und um die Rückkehr nach Hause.
Während Harald im Krankenhaus liegt, bleibt offen, wie es mit dem Auto weitergeht und ob die Familie am Beschneidungsfest teilnehmen kann. Eine Situation, mit der niemand gerechnet hat – und die einmal mehr zeigt, wie schnell sich bei den Wollnys alles ändern kann.
Bleibt zu hoffen, dass sich Haralds Zustand rasch stabilisiert. Alles andere tritt in diesem Moment in den Hintergrund.








