„Bares für Rares“ : Dieser VW-Baukasten lässt Sammlerherzen höherschlagen

„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

Nostalgie pur: Dieser VW-Baukasten aus den 50ern lässt Sammlerherzen höher schlagen

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Ausgabe vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 17. März 2026, versteigert werden.

Das ist das Highlight der Folge von heute

Ein Spielzeug aus den 50er-Jahren sorgte in der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ für glänzende Augen, besonders bei Oldtimer-Enthusiast und Moderator Horst Lichter (63): ein originaler „Auto-Dux 61“-Baukasten aus dem Jahr 1953. Mitgebracht haben das besondere Stück Spielzeuggeschichte Armin und Cornelia aus Querfurt (Sachsen-Anhalt). Armin bekam das Set einst als Elfjähriger von seinem Vater geschenkt. Horst Lichter brannte förmlich vor Begeisterung und konnte seinen Blick kaum vom Baukasten lösen: „Gott im Himmel, ist das schön.“

Der Baukasten der Firma Markes & Co. aus Lüdenscheid war damals ein Traum für kleine und große Autobastler. Mit den enthaltenen Teilen ließen sich verschiedene Varianten des VW Käfer zusammenbauen, darunter ein Pritschenwagen, ein Lieferwagen und ein Kleinbus. Expertin Annika Raßbach (45) zeigte sich fast so begeistert wie Horst Lichter vom nahezu vollständigen, über 70 Jahre alten Set.

Ein charmantes Detail macht die Rarität noch besonderer: ein originaler Dux-Führerschein. Dieser bescheinigte dem Besitzer, ein „verkehrskundiger Motorsportler“ zu sein, versehen mit dem verschmitzten Hinweis: „Aber nicht auf der Straße spielen.“

Horst Lichter war beim Anblick des VW-Baukastens Feuer und Flamme – am liebsten hätte er ihn wohl selbst gekauft

Horst Lichter war beim Anblick des VW-Baukastens Feuer und Flamme und hätte ihn am liebsten selbst gekauft

Foto: ZDF

Zwar fehlt beim Baukasten der Aufzugsschlüssel, doch für die Expertin war klar: Der Führerschein, der sogar aus demselben Material gefertigt wurde wie echte Führerscheine aus der damaligen Zeit, macht diesen Makel mehr als wett. Armin hoffte bei einem Verkauf auf lediglich 80 Euro. Doch die Expertin stellte klar, dass das Set von erheblichem Nostalgie- und Sammlerwert und darum mindestens 250 bis 350 Euro wert sei.

Die Begeisterung für das Baukastenset zog sich vom Expertentisch bis in den Händlerraum. Besonders bei Waldi (67) zeichnete sich großes Interesse ab. Er hat bereits Erfahrung mit Sammlerstücken rund um die VW-Marke und kennt einen passenden Sammler und Liebhaber, bei dem der Baukasten gut aufgehoben wäre. Nach einem flotten Bietergefecht fiel der Hammer schließlich zu Waldis Gunsten bei 360 Euro.

Für Armin ein Volltreffer: Der Preis lag weit über seinem Wunschpreis und überschritt sogar die maximale Expertenschätzung um 10 Euro. Ein Stück Kindheit brachte ihm damit einen unerwarteten Glücksmoment und wird hoffentlich auch beim zukünftigen Besitzer für viel Freude sorgen.

Alle weiteren Raritäten vom 17. März 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:

  • Adidas-„Olympic“-Jacken: Toni aus Bremen brachte zwei Adidas-Jacken aus den 1990er-Jahren mit ins Pulheimer Walzwerk, die im Retro-Stil an die Olympischen Spiele von 1932 angelehnt sind. Die Jacken hatte er einst vom früheren Fußballprofi Manni Burgsmüller geschenkt bekommen. Expertin Annika Raßbach schätzte den Wert wegen des Kunstleders und eines nicht originalen Futters auf 200 bis 300 Euro.
  • Schabbat-Leuchter: Tina aus Braunschweig präsentierte bei „Bares für Rares“ ein Paar jüdische Schabbat-Leuchter aus 750er Silber, die sie von ihrer Tante geerbt hatte. Die Stücke wurden zwischen 1852 und 1868 vom Warschauer Silberschmied Emil Radke gefertigt und sind sehr gut erhalten. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schätzte ihren Wert auf 1.000 bis 1.200 Euro.
  • Ölgemälde „Kartoffelernte“: Wolfgang und seine Patentochter Lisa brachten ein Ölgemälde des Malers Karl Stuhlmüller mit, das Lisa von ihrem Großvater geerbt hatte. Das Werk zeigt eine idyllische Kartoffelernte im Münchner Umland und entstand vermutlich zwischen 1900 und 1930. Expertin Friederike Werner (64) schätzte den Wert auf 900 bis 1.100 Euro.
  • Brillant-Brosche: Gurte aus Düsseldorf präsentierte Horst Lichter und Dr. Heide Rezepa-Zabel eine Brosche aus 750er Weißgold mit Diamanten im Design von Ähren oder Rispen. Das Schmuckstück stammte von einer engen Freundin. Die Expertin datierte die Brosche auf die späten 1960er- bis frühen 1970er-Jahre und taxierte ihren Wert auf 700 bis 800 Euro.

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