„Bares für Rares“ heute: Alter Regenschirm pulverisiert Wunschwert,,

„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

Dass der Schirm besonderen Sammlerwert hat, war Saskia und Thomas nicht bewusst

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 24. Februar 2026, versteigert werden.

Das ist das Highlight der Folge von heute

Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Regenschirm aussieht, entpuppte sich bei „Bares für Rares“ als Kunstobjekt mit überraschendem Sammlerwert.

Saskia und Thomas aus Fehlheim präsentierten Moderator Horst Lichter (64) und Experten Detlev Kümmel (57) einen Regenschirm, der vom renommierten New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi (†61) designt wurde. Den Schirm zeichnet ein verspieltes und leuchtend buntes Motiv mit dem Titel „Rain“. Rizzi zählt zu den prägenden Figuren der Pop-Art und stellte bereits in den 1970er-Jahren neben Szenegrößen wie Andy Warhol (†58) und Roy Lichtenstein (†73) aus. Seine Designs waren besonders in den 90ern beliebt und sind auch heute noch heiß begehrte Sammlerstücke mit Nostalgiewert.

Der Entwurf geht auf das Jahr 1989 zurück und wurde in den 90er-Jahren produziert. Besonders interessant für Sammler: Das Stück ist nummeriert (Nr. 278), die Gesamtauflage jedoch unbekannt. Trotzdem, so ehrlich muss man sein, handelt es sich um einen Schirm, der aus Massenproduktion entstammt. Der Schirm wird mit diesem Motiv aber schon lange nicht mehr produziert, was ihm einen nicht unerheblichen Sammlerwert verleiht.

Der Schirm war für Saskia im wahrsten Sinne des Wortes ein Glücksgriff: Sie gewann ihn vor etwa dreißig Jahren bei einem Gewinnspiel auf dem Mannheimer Maimarkt. Sein Wert war ihr offensichtlich nicht bewusst: Bescheidene 10 Euro wünschte sie sich für einen Verkauf.

Bares für Rares“ heute: Alter Regenschirm pulverisiert Wunschwert | Unterhaltung | BILD.de

Trotz deutlicher Gebrauchsspuren, ein paar Roststellen und der fehlenden Schirmspitze war Experte Detlev Kümmel vom Charme der Rizzi-Ästhetik begeistert. Wegen der anhaltenden Beliebtheit des Künstlers und seines unverwechselbaren Stils sind mittlerweile selbst schlichte Alltagsobjekte begehrte Sammlerstücke geworden. Mit Saskias Wunschpreis war er daher nicht einverstanden und taxierte den Wert auf 50 bis 100 Euro.

Im Händlerraum war der Rizzi-Schirm heiß begehrt: Die Gebote überschritten zügig die Expertise. Am Ende setzte sich Elke Velten-Tönnies gegen ihre Konkurrenz durch und sicherte sich das Pop-Art-Accessoire für 120 Euro. Damit wurde nicht nur der anfängliche Wunschpreis pulverisiert, auch die höchste Schätzung wurde um 20 Euro übertroffen.

Alle weiteren Raritäten vom 24. Februar 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:

  • Moderner Wandteppich von 1969: Roswitha aus Drensteinfurt und ihre Nichte Anna aus Oldenburg brachten einen modernen, getufteten Wandbehang zu „Bares für Rares“ mit, der 1969 gefertigt wurde. Roswitha hatte das textile Kunstwerk vor einiger Zeit auf einer Messe in Düsseldorf entdeckt. Expertin Dr. Bianca Berding (49) erkannte den dekorativen und sammlerischen Wert und schätzte den Wandteppich trotz notwendiger Reparaturen auf 300 bis 500 Euro.
  • Fabergé-Ohrringe aus Gold, Emaille und Diamanten: Christiane aus Osnabrück präsentierte Expertin Wendela Horz (56) ein Paar herzförmige Fabergé-Ohrringe aus 750er-Gelbgold mit roter Emaille und kleinen Diamanten. Es handelt sich um offizielle, limitierte Fabergé-Lizenzprodukte der Manufaktur Victor Mayer. Die Expertin hob die hochwertige Verarbeitung hervor und bewertete die Ohrringe trotz eines kleinen Emailleschadens auf 1.200 bis 1.500 Euro.
  • Nymphenburger Ziegengruppe aus Weißporzellan: Bernd und Elke aus Remscheid stellten bei „Bares für Rares“ eine Gruppe Porzellanziegen vor, die zwischen 1953 und 1971 von der Manufaktur Nymphenburg gefertigt wurden. Die Figuren stammen aus dem Nachlass von Elkes Eltern und begleiteten sie seit ihrer Kindheit. Aufgrund kleiner Beschädigungen an den Ohren schätzte sie den Wert auf 150 bis 180 Euro.
  • Diamantring in Schildform aus den 1920er-Jahren: Svenja und Annika aus Weil am Rhein brachten einen Diamantring in Schildform mit nach Köln. Das Erbstück aus 750er-Gelbgold mit Platinauflage ist mit drei zentralen Diamanten von jeweils etwa 0,2 Karat sowie mit kleineren Steinen am Rand besetzt und stammt aus dem Jahr 1920. Expertin Wendela Horz schätzte den Wert des Rings auf 700 bis 1.000 Euro.

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