„Bares für Rares“ heute: Dieses Gemälde ist ein kleines Vermögen wert

Am heutigen Freitag gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Freitag, dem 31. Oktober 2025 versteigert werden.

Der Verkaufspreis dieses Gemäldes von Udo Nöger (64) sprengte die Expertise

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Michael Schupp aus Paderborn kam mit einem ganz besonderen Gemälde zu „Bares für Rares“ : ein abstraktes Werk von Udo Nöger (64) mit dem geheimnisvollen Titel „Gehend-köpfelnd“.

Das Kunstwerk war einst im Besitz von Michaels Tante und ist um 1996 in Paderborn entstanden. Gemalt wurde es mit einer Mischung aus Öl, Acryl und Kohle auf einer Leinwand aus Nessel.

Kunstexpertin Dr. Bianca Berding (48) zeigte sich beeindruckt. Udo Nöger, der für seine raffinierten Lichtspiele bekannt ist, malt oft auf der Rückseite der Leinwand, nutzt halbtransparente Stoffe und erzeugt dadurch Tiefenwirkungen, die seine abstrakten Werke dynamisch und lebendig erscheinen lassen.

Diese Technik verleiht seinen Gemälden eine fast magische, schwebende Wirkung. Abgesehen von einem leichten Tabakrauchgeruch befindet sich das Werk in einem sehr guten Zustand.

Das Gemälde

In der Expertise wurde klar, wie außergewöhnlich die Werke Nögers sind

Foto: ZDF

Michael hoffte auf 500 bis 800 Euro für seinen Kunstschatz. Ein sehr bescheidener Wunsch angesichts der Experteneinschätzung von 800 bis 1500 Euro und der Preise, die die Händler bereit waren zu zahlen: Im Händlerraum war die Begeisterung groß. Schon das Startgebot von 500 Euro ließ erahnen, dass hier ein echtes Bietgewitter aufziehen würde.

Die Händler um Fabian Kahl (34) lieferten sich ein spannendes Gefecht um das Kunstwerk, die Gebote schossen im Sekundentakt nach oben: 500, 800, 1000 Euro. Den Zuschlag erhielt schließlich David Suppes (37), der das Bild für sagenhafte 2.300 Euro ersteigerte. Verkäufer Michael strahlte über beide Ohren: „Jetzt steht meiner Reise nach Ägypten nichts mehr im Weg!“.

Alle weiteren Raritäten vom 31. Oktober 2025

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 31. Oktober 2025, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Berner Rauchertischchen mit Walzenspieluhr: Die Schwestern Sabine und Doris Cziczkus aus Meerbusch brachten ein ungewöhnliches Rauchertischchen mit Bärenfiguren und integrierter Walzenspieluhr mit zu „Bares für Rares“. Das Erbstück entstand um 1950 im schweizerischen Interlaken. Experte Sven Deutschmanek (49) schätzte den Wert auf 700 bis 1.000 Euro.
  • Saphir-Brillanten-Schmuckset: Richard Frühauf und Valerie Rümke aus Bochum präsentierten bei „Bares für Rares“ ein edles Schmuckset, bestehend aus einem 750er-Weißgold-Ring und einem passenden 585er-Weißgold-Armband. Beide Stücke sind mit funkelnden Saphiren und Brillanten besetzt und stammen aus dem Nachlass von Valeries Großtante. Schmuckexpertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schrieb dem Set einen Wert von 1.500 bis 1.600 Euro zu.
  • Bosch-Werbeuhr: Das Ehepaar Martina und Horst aus Bad Camberg brachte eine beleuchtete Werkstatt-Uhr der Firma Bosch mit in die Show. Das Modell stammt aus den späten 1960er- oder frühen 1970er-Jahren und hing einst im Hobbyraum von Martinas verstorbenem Vater. Der Sekundenzeiger fehlt, doch der Charme des Vintage-Stücks blieb erhalten. Sven Deutschmanek taxierte den Wert auf 100 bis 150 Euro.
  • Jugendstilbrosche: Barbara Hasenclever und Catja Mesenhöller aus Remscheid präsentierten Frau Dr. Heide Rezepa Zabel eine elegante 585er-Goldbrosche im Jugendstil aus dem Jahr 1905. Das Familienerbstück ist mit einem 0,6-Karat-Altschliff-Brillanten und einem kleineren Brillanten besetzt. Es war ein Geschenk des Urgroßvaters an seine Frau zum 50. Geburtstag im Jahr 1914. Die Expertin schätzte den Wert auf 900 bis 1.100 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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