„Bares für Rares“ heute: Seltene Vase bringt plötzlich viel mehr ein
„Bares für Rares“ am 27. Mai:Im Bietergefecht um seltene Vase fallen plötzlich 660 Euro
Die seltene Keramikvase sorgte bei „Bares für Rares“ für Staunen
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ zog ein besonderes Kunstwerk aus dem Jugendstil auch bei Horst Lichter alle Blicke auf sich: eine farbenfrohe Vase, die stark an Max Laeuger erinnert. Die Verkäuferin Lena aus der Nähe von Osnabrück brachte das Stück mit, das ihr ihre Mutter geschenkt hatte und seit längerem in der Familie ist. Die Vase stammt aus der Kunsttöpferei der Tonwerke Kandern, die Max Laeuger 1897 gründete, und ist mit einer speziellen Schlickermalerei verziert, die seine unverkennbare Handschrift zeigt.
Zwar konnte das Kunstexpertenteam bestätigen, dass die Vase nicht direkt von Laeuger selbst signiert, sondern von Mitarbeitern seiner Werkstatt gefertigt wurde, doch stilistisch ist das Stück eng mit dem Künstler verbunden und damit ein begehrtes Sammlerstück. Der Zustand des Gefäßes ist sehr gut, trotz kleiner, kaum sichtbarer Reparaturen, was die Expertin Bianca Berding (49) als exzellent restauriert bezeichnete.
Die Signatur auf der Unterseite weist auf die Tonwerke Kandern hin
Lena nannte einen Preiswunsch von 300 Euro, was angesichts der Expertise von 200 bis 300 Euro als realistisch galt. Doch im Händlerraum entbrannte schnell ein Wettbieten, das die Expertenschätzung und Lenas Erwartungen deutlich übertraf. Die Gebote stiegen rasch auf 660 Euro, ein beeindruckendes Ergebnis für eine Keramik dieser Art und Herkunft.
Die Verkäuferin zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Abschluss des Verkaufs. Die besondere Verbindung zu Max Laeuger und die gelungene Farbkombination hatten die Händler offenbar zu überzeugen gewusst.
Alle weiteren Raritäten vom 27. Mai 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- Deutsche Bundesbahn-Zuglaufschilder (70er/80er Jahre): Ulla und Lars aus Bergisch Gladbach fanden das Objekt in einem Haus in einer Eisenbahnersiedlung. Es handelt sich um eine wetterfeste Kunststofftasche mit mehreren Zuglaufschildern, die den Umlaufplan eines regionalen Reisezuges zeigen. Experte schätzt den Wert auf 100 bis 150 Euro.
- Elektronik-Experimentierbaukästen (1960er Jahre): Helmut aus Simmerath präsentierte drei Baukästen vom Verlag Franckh (heute Kosmos Verlag), mit denen man elektrische Versuche ausführen kann. Die erste Auflage der Baukästen stammt aus den frühen 60er Jahren. Zustand: weitgehend komplett mit Gebrauchsspuren. Die Expertenschätzung lag zwischen 100 und 150 Euro.
- Otto-Pippel-Ölgemälde „Sommer“ (um 1950): Jean aus Rheinhessen brachte ein Ölgemälde, das eine traditionelle Landwirtschaftsszene mit Garben zeigt. Das Bild ist signiert, der Rahmen vermutlich original. Expertenbewertung: 1.500 bis 1.800 Euro.
- Gold-Manschettenknöpfe (1950/60er Jahre): Veronika aus Holzwickede stellte ein Paar 585er Goldmanschettenknöpfe mit Greif-Motiv vor, ein Symbol für Stärke und Klugheit. Die Stücke weisen kleine Schäden und reparierte Stellen auf. Expertenschätzung: 900 bis 1.000 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.
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