„Bares für Rares“-Quoten zeigen es deutlich: ZDF muss jetzt handeln
ares für Rares“ ist DER Quotengarant des ZDF. Nun sollte der Sender unbedingt handeln, findet unser Autor.

Seit über zwölf Jahren läuft sie mittlerweile im ZDF. Die erfolgreichste Trödelsendung der deutschen TV-Geschichte. „Bares für Rares“ ist Kult. Sprüche wie „Was wird“ oder „Damit ist der Prügel gut bezahlt“ sind in den deutschen Sprachgebrauch eingegangen. Und auch zwölf Jahre nach dem Start der ersten Staffel im Jahr 2013 ist die Begeisterung für Horst Lichter und sein Team ungebrochen.
Das zeigen auch wieder die Quoten vom Wochenende. Allein am Sonntag zeigte das ZDF gleich drei Sendungen aus der „Bares für Rares“-Familie. Einmal die „Lieblingsstücke“-Ausgabe, dazu die „Händlerstücke“ und auch noch die erste eigene Sendung von Kult-Händler Walter ‚Waldi‘ Lehnertz mit dem Titel „Waldis Welt“.
„Bares für Rares“ ist Kult
Wie das Branchenmagazin „DWDL“ berichtet, konnten alle drei Sendungen im zweistelligen Prozentbereich beim Publikum punkten. Während die „Händlerstücke“ 1,519 Millionen Menschen anlockten (eine Quote von 12,5 Prozent), schauten die „Lieblingsstücke“ 1,433 Millionen (eine Quote von 14,1 Prozent) und auch „Waldis Welt“ konnte noch 1,415 Millionen Menschen vor die Empfangsgeräte locken (ein Marktanteil von 12,3 Prozent)

Die Zahlen zeigen: Will das ZDF den „Bares für Rares“-Hype weiter nutzen, muss es jetzt handeln. Warum nicht noch weiteren Händlern eine eigene Show geben. Klar, Waldi sticht mit seiner ganz eigenen Art aus der Menge heraus, aber auch ein Julian Schmitz-Avila oder ein Fabian Kahl haben durchaus Unterhaltungspotenzial. Und auch bei den Expertinnen und Experten schlummern mit Sven Deutschmanek oder Wendela Horz Talente, die eine eigene Sendung stemmen könnten.
Also liebes ZDF, nur Mut. Die Zuschauerinnen und Zuschauern lechzen nur nach neuem Stoff aus dem „Bares für Rares“-Universum. Klar ist jedoch auch, man darf das Rad nicht überdrehen. Zu viel könnte die Fans auch überfordern. Aber da sollte doch eine gesunde Mitte zu finden sein, nicht wahr?!








