„Bares für Rares“-Schock: Heide Rezepa-Zabel wurde entlassen – Das ist unfair.
eit mehr als einem Jahrzehnt gehört sie zu den vertrautesten Gesichtern im Studio von „Bares für Rares“: Dr. Heide Rezepa-Zabel. Wenn Horst Lichter lächelnd durch die Sendung führt, ist sie oft nicht weit entfernt – mit markanter Brille, ruhiger Stimme und einem geschulten Blick, der selbst unscheinbare Schmuckstücke in wahre Geschichten verwandeln kann.

Mit Fingerspitzengefühl und einem geschulten Auge schätzt Heide Rezepa-Zabel an Horst Lichters Seite die mitgebrachten Schmuckstücke bei “Bares für Rares”.
Für viele Zuschauer ist sie längst mehr als nur eine Expertin. Sie steht für Seriosität, Fingerspitzengefühl und eine seltene Mischung aus Fachwissen und Empathie.
Während andere staunen oder spekulieren, bleibt Rezepa-Zabel sachlich, präzise und stets respektvoll gegenüber den Menschen, die ihre Schätze mitbringen.
Geboren 1965 in Lünen, führte ihr Weg früh in die Welt der Kunst und der angewandten Ästhetik. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre in Hamburg, promovierte später mit Auszeichnung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Es folgte eine fundierte Ausbildung bei Christie’s in London – eine Station, die ihren internationalen Blick auf Kunst, Schmuck und Antiquitäten nachhaltig prägte.
Lange bevor sie einem Millionenpublikum bekannt wurde, arbeitete Heide Rezepa-Zabel bereits erfolgreich im Kunsthandel, als unabhängige Gutachterin und Beraterin für Sammler, Museen und Auktionshäuser. Auch wissenschaftliche Projekte und Seminare gehörten zu ihrem Alltag.
Als sie 2013 erstmals bei „Bares für Rares“ auftrat, war das für sie – wie sie später selbst sagte – eher ein Experiment als ein Karriereziel.

Dass die ZDF-Trödelsendung zu einem der erfolgreichsten Formate des deutschen Fernsehens werden würde, überraschte auch sie. Dennoch blieb sie sich treu: Ihre beruflichen Tätigkeiten außerhalb des Studios liefen stets parallel weiter. Genau diese Bodenständigkeit schätzen Kollegen wie Zuschauer gleichermaßen.
Privat hält sich Rezepa-Zabel bewusst zurück. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin, meidet große öffentliche Inszenierungen und teilt nur ausgewählte Einblicke aus ihrem Alltag. Statt Glamour stehen für sie Inhalte im Mittelpunkt – echte Werte, echte Geschichten, echte Kunst.
In den letzten Wochen jedoch fiel aufmerksamen Fans etwas auf. Ihr Name tauchte seltener in aktuellen Ankündigungen auf, neue Folgen wirkten ungewohnt. In den sozialen Medien häuften sich Fragen: Ist sie im Urlaub? Dreht sie parallel an anderen Projekten? Oder steckt mehr dahinter?
Nun steht fest: Dr. Heide Rezepa-Zabel hat sich überraschend dazu entschieden, „Bares für Rares“ zu verlassen.
Über die Gründe schweigt sie bislang. Weder der Sender noch die Expertin selbst haben sich offiziell dazu geäußert. Klar ist nur: Diese Entscheidung markiert einen tiefen Einschnitt – für die Sendung ebenso wie für die treuen Zuschauer.
Was bleibt, ist Respekt vor einer Frau, die das Format über Jahre geprägt hat. Und die leise Hoffnung, dass sie sich zu gegebener Zeit selbst erklären wird, warum sie diesen Schritt gegangen ist.
Denn eines ist sicher: Das letzte Kapitel von Heide Rezepa-Zabel ist noch lange nicht geschrieben.








