“Biet-Duell eskaliert!” – Schweizer Uhr sorgt für Mega-Drama! | Bares für Rares
Die Donnerstagsausgabe von „Bares ist Rares“ hatte wieder einige spannende Raritäten im Gepäck. Darunter eine unkonventionelle Neigungswaage, alte Kerzenleuchter und eine wertvolle Taschenuhr aus Gold.
BILD stellt Ihnen das Highlight der Folge vor und welche weiteren Raritäten mit den Einschätzungen der Experten am 29. August 2025 versteigert wurden.

Produkt-Highlight der heutigen Folge
Das Vater-Tochter-Duo Horst Sonnen und Birgit Farrenkothen brachte ein ganz besonders schönes Stück in das „Bares für Rares“-Studio.
Im Gepäck hatten sie eine Taschenuhr mit Komplikationen. Die Uhr brachte nicht nur den sonst so wortgewandten Moderator Horst Lichter (63) ins Schwärmen.
Auch die Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (59) war begeistert: „Das ist wirklich eines der schönsten Beispiele der damaligen Schweizer Uhrmacherkunst.“
Eigentlich sollte die Uhr einmal in der Familie bleiben. Sonnen, einst passionierter Uhrensammler, hatte sie vor einigen Jahren in eher schlechtem Zustand erworben und überarbeiten lassen. Doch statt als Erbstück zu enden, soll nun der Erlös an den Enkel, Birgits Sohn, gehen.
Tatsächlich handelte es sich bei dem Stück um eine Sprungdeckeluhr, die um 1900 gefertigt wurde. Die Savonette-Taschenuhr besitzt einen integrierten dreifachen Kalender sowie einen Chronograf und eine Repetition. Hinzu kommt das vergoldete 750er-Gehäuse.
Laut der Expertin, liegt allein der Goldwert bei rund 3.000 Euro. Insgesamt taxierte Rezepa-Zabel den Wert auf 5.000 bis 5.500 Euro. Eine Überraschung für Verkäuferin Birgit, die nur mit 3.000 bis 3.500 Euro gerechnet hatte.
Durch das komplexe Uhrwerk und die Vergoldung stieg der Wert der Taschenuhr
Auch bei den Händlern war man schnell beeindruckt. Das „Paradeexemplar“, wie einer der Händler die Uhr nannte, wurde zunächst vielversprechend bei 2.500 Euro eingeordnet. Schlussendlich unterbreitete Julian Schmitz-Avila (38) mit 3.700 Euro das letzte Angebot. Birgits Versuch, den Preis noch auf 3.850 Euro zu heben, hatte keinen Erfolg. Letztlich überließ ihr Vater ihr die Entscheidung und sie willigte ein.
Am Ende blieb ein leicht fader Beigeschmack. Von den möglichen 5.500 Euro, die die Expertin in Aussicht gestellt hatte, war man hier dann doch noch weit entfernt. Immerhin zeigte sich Birgit nachträglich zufrieden, auch, wenn ihr Vater auf mindestens 4.000 Euro bestanden hätte.
Alle weiteren Raritäten vom 29. August 2025
Hier eine Übersicht der Raritäten von heute, dem 29.08.2025, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- Colliefigur aus Porzellan: Die Hundefigur wurde von der Manufaktur Royal Copenhagen zwischen 1947 und 1978 gefertigt. Für den einwandfreien Zustand schätzt die Kunstexpertin Dr. Bianca Berding (48) einen Preis von 200 Euro.
- Stabbrosche: Das Erbstück mit geschütztem Design aus 585er Gold stammt laut Dr. Heide Rezepa-Zabel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es könnte sich um eine Ehrennadel handeln, die für eine besondere Position verliehen wurde. Laut Expertise ist die Brosche zwischen 200 und 250 Euro wert.
- Neigungswaage: Dagmar und Frank Baumgarten brachten eine klassische Küchenwaage von der Marke Berkel mit. Doch der schlechte Zustand der Waage dämpft die euphorische Stimmung. Nur 150 bis 250 Euro sei das Stück wert.
- 2 Kandelaber: Die beiden Armleuchter aus Britannia Metall von Robert Pallien (73) sorgten bei Expertin Berding für Begeisterung. Die Stücke wurden zwischen 1906 und 1910 von WMF gefertigt. Besonders schön ist der deutlich erkennbare Jugendstil. Leider wurde die Versilberung über die Jahre hinweg abgeputzt, wodurch der Wert auf bis zu 500 Euro für beide zusammen sinkt.
- 2 „Javata Kaffee“-Werbeschilder: Die Schilder stammen vermutlich aus den 1950er oder 1960er Jahren von einem unbekannten Hersteller. Das Glas ist in einem sehr guten Zustand, wodurch der Wert bei 200 bis 300 Euro für beide liegt.








